Zehn Fragen an…Marco Melandri

Marco Melandri steht auch 2018 mit der Ducati Panigale in der Superbike-WM am Start. Wir haben dem 35-Jährigen unsere zehn Fragen gestellt. 

Was war dein spannendes Motorsport Ereignis bisher?

Ich hatte zum Glück viele schöne Momente. Aber 1998, als ich in Assen mein erstes Rennen bei den 125ern gewonnen habe, war sehr besonders. Damals war es sehr aufregend.

Gibt es eine Strecke, die Dir nicht so liegt?

Vielleicht die gefährlichen Strecken. Für mich gibt es nämlich keine guten oder schlechten Strecken, sondern nur sichere oder gefährliche.

 

Möchtest Du noch eine Botschaft an andere Motorsportbegeisterte richten?

Wenn man mit einem Sportbike Spaß haben möchte, soll man auf die Rennstrecke gehen. Das ist nämlich eine ganz eigene Welt. Auf der Straße sollte man immer an die Anderen denken. Die meisten Verkehrsteilnehmer sind zu schnell. 

 

Was ist Deine Lieblings-Musik?

Eins meiner Hobbys ist es, als DJ zu agieren, auch wenn ich darin nicht gut bin (lacht). Ich höre gern minimalistischere Musik, wie Techno. Als Kind war ich immer etwas ruhiger, fand aber laute Musik gut.

 

Lieblings Reiseland und warum?

Ich habe mich irgendwie in die Emirate verliebt. Es  ist sehr ruhig da. Weil es sehr reiche Länder sind, sieht alles sehr künstlich und modern aus. Das ist ganz anders als dort wo ich wohne. 

 

Was ist Dein Lebensmotto?

Erfreue Dich an den kleinen Dingen im Leben. 

 

Wenn Du Deine bisherige Motorsportlaufbahn mit drei Worten zusammen fassen müsstest, welche wären das?

(Mein) Leben, wunderbar, schlimm. Man sieht so vieles in einer Motorsportkarriere.

 

Was würden andere über Deinen Fahrstil sagen?

Interessante Frage. Mir ist es eigentlich egal, was andere über mich sagen und ich habe sie bisher nie gefragt.

 

Dein schwerster Konkurrent auf der Strecke war bisher und warum?

Die Zeitennahme. Da geht es immer drum, in jeder Runde (lacht).

 

Was geht Dir vor dem Start durch den Kopf?

Ich ermahne mich selbst daran, Spaß zu haben und alles zu geben. Wenn man gut auf das Rennen vorbeireitet ist, ist man im Grid lockerer. Manchmal grübelt man aber auch nach, ob das Setup wirklich richtig ist, ob andere Fahrer vielleicht eine besser Wahl getroffen haben oder ob ein Fahrer Dir in der ersten Kurve gefährlich werden kann.

 

 

Text: Dominik Lack

Fotos: Dominik Lack

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