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Yamaha MGM: Florian Alt „IDM kann kein Schritt zurück sein“

SUPERBIKE*IDM Nürburgring 06.05.-08.05.2016

Florian Alt fühlt sich wohl in der IDM. Wir haben mit dem Yamaha MGM Piloten am Nürburgring über seine jetzige Saison und seine Zeit nach der Moto2 gesprochen.

Die Atmosphäre, so erklärte er am Sonntag am Nürburgring, ist einzigartig. „Bei dem sonnigen Wetter haben viele Fans den Weg zum Nürburgring gefunden. Das spornt immer an.“ Natürlich ist jeder Renntag mit entsprechendem Stress verbunden. Trotz des Podiums im ersten Rennen mit P3 in der Superbike 1000 Klasse, waren einige Probleme in den Griff zu bekommen. „Wir hatten bezüglich der Reifen mit den steigenden Temperaturen zu kämpfen. Die eingesetzten Dunlop Reifen haben sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad noch nicht genügend Grip. In zwei Wochen testen wir auf der Dunlop-Teststrecke in Merivale im Süden Frankreichs neue Reifen und hoffen, dass wir mit mehr Grip und Konstanz die Lücke zur Spitze schließen können“, erklärt der 20-jährige Gummersbacher.

SUPERBIKE*IDM Nürburgring 06.05.-08.05.2016


Seine Verletzung von den Testfahrten in Almeria mit einem gebrochenen rechten Schlüsselbein behindern den jungen Fahrer nicht mehr. „Meine Verletzung ist auskuriert. Ich habe auch keine Schmerzen mehr und bin voll einsatzfähig.“ Zwei Podiumsplätze konnte Florian Alt bereits bei den ersten beiden Veranstaltungen einfahren und belegt nun insgesamt Rang 4 in der Superbike 1000. Hat er das erwartet? „Ich denke, dass der Start in die Saison nicht so schlecht war. Man muss viele Erfahrungen sammeln bis man konkurrenzfähig ist. Daher sind die beiden Podiumsplätze zu Beginn der Saison schon überraschend. Wenn wir das Reifenproblem in den Griff bekommen, gelingt vielleicht sogar ein Platz oben auf dem Treppchen.“ Florian Alt beendete 2015 vorerst seine WM-Karriere. Nach Einsätzen in der Moto3 Saison 2013 und einer punktelosen Moto2 Saison 2015 als Rookie wechselte er 2016 in die IDM. Ein Schritt zurück? „Die WM ist natürlich einzigartig – aber auch unbarmherzig. Ich war zu spät konkurrenzfähig. Jetzt werde ich von einem professionellen Team mit hoher Präszision unterstützt, genieße die kurzen Anreisen, die Nähe zu den Fans und die tolle Atmosphäre bei den Rennen. Wichtig ist, dass man immer wieder dazulernt und Erfahrungen sammeln kann. Das kann kein Schritt zurück sein.“ Von dem IDM-Superbike Team Yamaha MGM fühlt sich der junge Fahrer sehr gut aufgenommen. „Es sind alle super nett und man spürt, dass das Team hochmotiviert ist. Die Chemie stimmt.“

Text: Projekt 64 Grad & Doreen Müller

Fotos: Wiessmann Pictures

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