STK1000: Jones mit ersten Kilometern auf dem Lausitzring

Das Aruba Ducati Junior testete mit ihren Superstock1000 Bikes am vergangenen Sonntag und Montag auf dem EuroSpeedway Lausitz. Mit von der Partie auch der Australier Mike Jones, der zum ersten Mal hier auf dem Lausitzring unterwegs war. Wir haben mit Jones gesprochen.

Mike, es sind deine ersten Runden hier auf dem Lausitzring. Wie sind deine ersten Eindrücke von der Strecke und dem Test?

Ich habs genossen hier zu fahren, denn die Rennstrecke ist nicht so wie die meisten anderen Rennstrecken auf denen wir fahren. Wir nutzen hier einen Teil des Ovals und fahren dann auf das Infield. Hier wird es teilweise recht holprig und es ist nicht so leicht und smooth zu fahren. Ich mag es aber, denn es ist ein guter Mix aus schnellen und langsamen Kurven. Die beiden Testtage hier waren bislang meine Besten in dieser Saison! Wir fuhren am Sonntag auch noch bei nassen Bedingungen, sodass wir für das Rennwochende auf alle Wetterverhältnisse gut vorbereitet sein sollten. Ich lag am Ende mit meiner besten Rundenzeit von 1:39,037 nur wenige Zehntel hinter dem Rundenrekord zurück, was natürlich fantastisch ist.

Hast du lange gebraucht um die Strecke kennenzulernen oder konntest du sofort mit der Entwicklung am Motorrad starten?

Also ich habe bis zur letzten Session am Montag noch etwas gelernt auf von dieser Strecke. Denn wie schon gesagt gibt es hier viele kleine Bodenwellen und verschiedene Linien die man fahren kann.

In welchen Bereichen des Motorrades konntet ihr euch am meisten verbessern an diesen beiden Tagen?

Unser Hauptaugenmerk lag auf der Gabel und der Federung. Hier erzielten wir die meisten Verbesserungen. Der Test war aber weniger für Veränderungen am Motorrad, sondern mehr für mich gedacht, denn das Bike ist schon sehr wettbewerbsfähig. Ich musste die Strecke lernen und habe weiter an meinem Fahrstil gearbeitet.

Du konntest im Trockenen und im Nassen fahren. Viele Fahrer beschweren sich, dass die Strecke bei nassen Bedingungen zu rutschig ist. Was kannst du dazu sagen?

Wir hatten viel Streckenzeit im Nassen und ich kann sagen, dass es sehr trickreich ist auf ihr im Nassen zu fahren. Vor allem wegen der Bodenwellen und den Linien auf der Strecke, welche vllt vom Autosport kommen oder so. Die kann man schwer sehen im Nasse, weshalb es dann gefährlich wird.

Was sind deine Ziele für Rennwochende?

Ich denke mit dem Test im Rücken ist es möglich aufs Podium zu fahren, vor allem stimmt mich positiv, dass ich nahe am Rundenrekord dran war!

Text: Sebastian Lack

Fotos: Sebastian Lack

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