WSTK1000 Assen: Puffe „muss weiter vorne stehen“

Bevor morgen die ersten Trainings starten, haben wir uns heute mit Julian Puffe getroffen und ihn unter anderem zu seinem Debüt im Team befragt!

Julian, du hast nun dein erstes Rennen in Aragon im neuen Team und mit neuem Motorrad hinter dich gebracht. Wie lief das Debüt aus deiner Sicht?

Wir fanden sehr schwierige Bedingungen in Aragon vor. Zwar war es trocken, dafür aber extrem windig! Zwei Wochen zuvor beim Test war es deutlich besser und wir konnten schnelle Zeiten fahren, an die ich aber leider beim Rennwochenende nicht mehr rankam. Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden, ich konnte mich im Vergleich zum Vorjahr verbessern und zudem meine ersten zwei Punkte mitnehmen.

Woran müsst ihr in Zukunft noch arbeiten?

Ich muss mich in den Qualifyings und in der Anfangsphase des Rennens noch steigern. Ich stehe im Grid meist zu weit hinten und komme zu langsam nach vorne, wenn der Zug dann schon abgefahren ist. Vom Speed her denke ich, kann ich aufjedenfall in den Spitzengruppen mitfahren.

Gibt es einen Datenaustausch mit deinem Teamkollegen Marco Faccani?

Ja wir sprechen miteinander und können uns gegenseitig in die Daten schauen. Es ist im Prinzip nicht viel was er anders macht. Er ist aber ca 1-2 Zehntel schneller pro Kurve, was sich natürlich entsprechend auf die Runde auswirkt. Ich kann daher viel von ihm lernen und auch Michel Fabrizio, der Teamchef hilft mir sehr viel!

Hat dir Michel Fabrizio schon explizit irgendwo beim Fahrstil helfen können?

Aufjedenfall! Gleich beim ersten Test im Januar haben wir zusammen meinen Fahrstil analysiert und herausgefunden, dass meine Linienwahl noch zu sehr dem 600er Stil ähnelt. Michel hat von anderen Fahrern wie z.B. Chaz Davies die Linien abgefilmt und mit meinen verglichen. Das hat mir alles sehr geholfen!

Wie schätzt du nach dem Rennen in Aragon das Fahrerfeld ein? An wem misst du dich?

Das ist schwer zu sagen, es kommen jedes Jahr immer neue und starke Fahrer dazu. Ich orientiere mich dahin, immer in die TopTen zu fahren!

Dieses Wochenende steht Assen an. Was sind deine Ziele?

Minimalziel ist es, wieder in die Punkte zu fahren. Aber ich möchte im Vergleich zu Aragon weiter vorne im Grid stehen und somit auch im Rennen mit einer Gruppe weiter vorne um die Punkteränge mitkämpfen!

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

 

 

 

 

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren