WSSP300 Imola: Noderer „muss Bremspunkte besser treffen“

Gabriel Noderer aus dem Scuderia Maranga Racing Team fuhr am Wochenende das erste Mal auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari. Der Honda Pilot schilderte uns, wie sein Wochenende in Italien verlief.

„Ich war dieses Wochenende zum ersten Mal in Imola, denn wir sind mit dem European Junior Cup hier nie unterwegs gewesen. Das hieß für mich im Vorfeld, dass ich mir die Strecke auf der Playstation und auf OnBoard Aufnahmen schon einmal anschaute. Außerdem bin ich die Strecke mit dem Rennrad am Donnerstag Abend öfters abgefahren als sonst. Dadurch lief es im ersten freien Training auch gar nicht so schlecht und ich lag auf Position 19 und habe mich relativ gut gefühlt. Im zweiten freien Training hatte ich das Gefühl schneller gewesen zu sein, musste aber feststellen, dass ich als einer von Zweien im ganzen Fahrerfeld meine Zeit aus dem FP1 nicht verbessern konnte. Das war natürlich gar nicht gut. Im Datarecording stellten wir schließlich fest, dass ich in mein altes Schema zurückgefallen bin und zu spät auf der Bremse sowie zu früh am Gas war. Dadurch verlor ich viel Zeit beim Kurvenspeed, der hier dringend nötig ist mit den Motorrädern. In der Superpole 1 bin ich als einer der Ersten rausgefahren und lag in einer Gruppe, die mir nicht viel brachte. Ich ließ mich also zurückfallen und sah, dass nur noch 4 Minuten auf der Uhr waren. Ich wollte noch mal richtig pushen und übertrieb es leider, sodass ich übers Vorderrad wegrutschte. Mir ist dabei aber zum Glück nichts weiter passiert.“

“ Im Rennen erwischte ich einen guten Start aber musste leider im Kampf mit Avalon Biddle etwas das Gas zu machen. Ich merkte schnell, dass wir Honda Fahrer aus den Kurven heraus einen Nachteil hatten, allerdings schloss ich schnell auf meinen Teamkollegen auf und wir hatten noch einen tollen Kampf. Wir mussten leider feststellen, dass es an diesem Wochenende für weiter vorne nicht reichte. Allerdings gab es auch Positives, denn ich stellte im Rennen meinen Fahrstil weiter um und fuhr schnellere Zeiten als im Qualifying, was vielen Piloten nicht gelang. Für das nächste Rennen muss ich an meinem Fahrstil weiter arbeiten und die Bremspunkte besser treffen!“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

 

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