WSSP300 Donington: Noderer „Vorderrad eingeklappt“

Gabriel Noderer fuhr heute in der Superpole 1 starke Zeiten, schmiss aber seine Honda ins Kiesbett und fiel dadurch auf Platz 24 zurück. Trotzdem war der Honda Pilot nicht ganz unzufrieden.

Gabriel Noderer

„Nach den ersten freien Trainings war der Druck für mich riesig, da hilft es natürlich auch nicht, dass wir immer relativ wenig Streckenzeit mit einem neuen Motorrad haben. Ich bin in der Superpole einfach rausgefahren, wollte Spaß haben, das Motorrad einfach laufen lassen und wenig mit der Bremse arbeiten. Das ist mir auch relativ gut gelungen. Was mir aufgefallen ist, dass viele Fahrer hier am bummeln sind und nur auf eine Runde warten. Ich bin mit dem Briten Alex Murley gefahren und hab mit ihm eine Runde gedreht, allerdings bauten wir in die Runde viele Fehler ein und er suchte sich eine andere Gruppe. Ich fuhr danach alleine und konnte noch eine fliegende Runde alleine fahren. Der Speed ohne Pulk war ganz gut und so nahm ich noch eine weitere Runde alleine in Angriff. Ich hab dann in der bergauf der „Coppice Corner“ die Bremse entlastet, dadurch ist das Federbein zu sehr rausgekommen und mir das wohl zu leichte Vorderrad weggerutscht. Mir ist aber nichts passiert. Ich bin trotzdem zufrieden, da ich mich in den schnellen Kurven richtig stark gefühlt habe. Für morgen werden wir vllt noch was an dem Federbein vorne ändern, damit so ein Sturz morgen nicht noch mal passiert und ansonsten ist das Ziel im Rennen gleich in den ersten Runden richtig reinzuhalten, um Boden gutzumachen.“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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