WSSP300 Assen: Noderer „werde volle Attacke gehen“

Für Gabriel Noderer lief es mit Platz 30 am Ende noch nicht ganz so gut. Hier erklärt er woran es lag.

Gabriel Noderer

„Heute war es sehr hart, denn nachdem es in Aragon nicht schlecht lief, fuhren wir positiv gestimmt nach Assen. Außerdem wurde jetzt noch ein Schaltautomat verbaut, der mir in Aragon auch noch nicht zur Verfügung stand. Ich fühlte mich gut im ersten Training, habe aber schon gemerkt, dass die Gänge nicht richtig reingehen beim Runterschalten. Ich teilte dies dem Team mit und es wurden entsprechend die Übersetzung und andere Dinge an der Schaltung geändert. Ich fuhr im zweiten freien Training wieder raus und probierte extrem sauber zu schalten. In den Rechtskurven bekam ich aber Probleme mit der rechten Fahrzeugseite, wo die Verkleidung sehr früh aufsetzte. Wir haben das mit meinem Teamkollegen verglichen und herausgefunden, dass ich mit dem Motorrad eine größere Schräglage wie er fahre. Deshalb hat er die Probleme nicht, allerdings beklagt er dieselben Defizite beim Runterschalten wie ich. An meinem Fahrstil muss ich ebenfalls noch arbeiten, denn aktuell bremse ich noch zu spät und lasse das Motorrad zu wenig in die Kurven reinrollen. Wir arbeiten emsig daran die Probleme für morgen in den Griff zu bekommen. Das Fahrerfeld ist halt aber auch brutal eng und auf den Zweitplatzierten verliere ich nur 2,5sec! Ich werde aufjedenfall volle Attacke gehen!“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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