WSSP300 Assen: Kappler trotz Technikproblemen in den Punkten

Max Kappler, der dritte im Bunde des jungen Freudenberg Racing Fahrerteams, fuhr mit Rang 12 weitere wichtige WM-Punkte ein. Allerdings hatten die Punkte einen bitteren Beigeschmack, da deutlich mehr drinnen gewesen wäre! Wir haben uns nach dem Rennen mit ihm unterhalten.

Max Kappler

“Ich hatte einen ordentlichen Start, aber die erste Runde verlief extrem chaotisch. Manchmal entschied ich mich bei dem Durcheinander für die falsche Linie. Als es sich beruhigte bin ich aber gut in Fluss reingekommen und bremste mich schön an meinen Gegnern vorbei. Das hat richtig Spaß gemacht! Trotz unserer Drehzahlbegrenzung lief es top und ich hab mich richtig wohl gefühlt. Ich lag in Runde 5 schon auf Platz 11, als mir in einer Kurve quasi das Getriebe komplett auseinander geflogen ist. Ich hatte keinen Gang mehr! Mein Eindruck war zuerst, dass die Kette gerissen wäre, aber auf einmal war der Gang wieder drinnen. Nun fand ich mich allerdings auf Platz 20 wieder. Ich versuchte, trotzdessen das mir noch öfter der Gang raussprang, durchzufahren und ich glaube selbst die Zuschauer hörten, dass mit dem Bike etwas nicht stimmte. Das ist natürlich sehr schade, denn es wäre mehr möglich gewesen. Aber wir wissen nun dass wir aus eigener Kraft um die Top5 mitfahren können, darauf müssen wir aufbauen. Nun gehts nach Oschersleben zur IDM und in drei Wochen nach Imola.”

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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