WSSP-Thailand: Gradinger bestätigt solide Performance

Thomas Gradinger fuhr auch bei seinem zweiten Lauf in der Supersport-WM auf den elften Platz. Der Österreicher bestätigte damit seine Leistung vom Saisonauftakt in Australien, wo er die Ziellinie auch als Elfter überquert hatte.

Das Rennen von Thailand gestaltete sich für den amtierenden deutschen Supersport-Meister allerdings nicht einfach. Der Yamaha-Pilot musste nach einer schwierigen Superpole von Platz 19 aus starten. Die Rennstrecke von Buriram war für Gradinger ebenso neu wie vor einem Monat der Kurs auf Phillip Island. Dennoch machte er schnell Positionen gut und rückte nach dem elften Platz im Ziel auf Platz 9 der Gesamtwertung vor. 

“Nach dem weniger erfolgreichen Ausgang der Superpole am Samstag bin ich ohne große Erwartungen in das Rennen gegangen. Natürlich wäre ein Ergebnis unter den ersten Zehn schon toll gewesen, doch ich wollte das Rennen in erster Linie genießen, Spaß haben und möglichst viel für die Zukunft mitnehmen. Mit dem Ausgehen der Startampel war allerdings Schluss mit Zurückhaltung. Ich habe in der ersten Runde ordentlich reingehalten und dabei etliche Positionen aufgeholt. Leider steckte ich anschließend in einer Gruppe fest, in der es wegen vieler Überholmanövern drunter und drüber ging. In diesem Chaos habe ich viel Zeit verloren und daher auch den Anschluss an die erste Verfolgergruppe.”

“Als ich schließlich die führende Position meiner Gruppe übernehmen konnte, habe ich allerdings die Pace alleine nicht gehen können, um mich endgültig abzusetzen. Später hat mich Niki Tuuli überholt und in etwa zur gleichen Zeit hatte ich Riesenglück, als ich einen heftigen Rutscher über das Vorderrad gerade noch abfangen konnte. Diese Gelegenheit hat sich Luke Stapleford nicht nehmen lassen, um sich meine Position zu schnappen. Letztendlich bin ich aber mit meinem Rennen zufrieden. Bei Ansicht meiner Rundenzeiten wäre ohne dieser Zwischenfällen auf jeden Fall ein Ergebnis um Rang sieben drinnen gewesen. Das gibt Mut und Hoffnung für die weiteren Rennen. Abgesehen davon war Thailand eine neue Erfahrung für mich. Bei einer brutalen Hitze wie hier bin ich noch nie ein Rennen gefahren.”

Weiter geht es für Gradinger und die Supersport-Piloten in drei Wochen im Motorland Aragón. Dies ist nicht nur der Europa-Auftakt, sondern auch die erste Strecke im Kalender, die für ihn nicht neu ist. Außerdem ist es das erste Rennwochenende zusammen mit den Superstock 1000 und der Supersport 300-Klasse, in der viele Piloten aus dem IDM-Fahrerlager mit am Start stehen. “Ich freue mich schon auf das nächste Rennen in Aragon. Die Strecke dort ist die Erste, die ich kenne. Daher sollten wir eigentlich von Beginn an besser aufgestellt sein.”

Zum Rennbericht der Supersport-WM auf Thailand geht es HIER

Text: Dominik Lack

Foto: NRT

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