WSSP Misano: Cortese “irgendwie ist der Wurm drin”

Trotz seines Sturzes in der Anfangsphase der Superpole 2 Session, schaffte es Sandro Cortese eine Zeit von 1:38,574sec zu fahren und sich für die zweite Startreihe zu qualifizieren. Das sagte der Berkheimer zu seinen Trainings.

Sandro Cortese

“Ehrlich gesagt, müssen wir die Ursache für den Sturz in meiner ersten fliegenden Runde erst finden. Ich kann nur so viel sagen, dass mir in Schräglage das Vorderrad eingeklappt ist. So etwas ist mir zuvor noch nie passiert. Zum Glück haben meine Mechaniker sehr schnell gearbeitet, sodass ich die Session überhaupt fortsetzen konnte. Das Motorrad war nicht arg beschädigt, doch es brauchte eine gefühlte Ewigkeit, um die Lederkombi zu wechseln. Beim Sturz wurde der Airbag aktiviert und anschliessend entwich die Luft nicht. Der fünfte Startplatz entspricht zwar nicht den Vorstellungen, doch ich denke, dass auch von dieser Position ein gutes Rennen möglich ist. Die zweite Startreihe ist daher auf gar keinen Fall ein Drama. Trotzdem ist es etwas schade, denn an diesem Wochenende ist irgendwie der Wurm drin. Gestern ging die Kupplung kaputt, heute Vormittag ein Motorschaden und jetzt dieser komische Sturz. Das war hoffentlich alles und im Rennen sollte es daher umso besser laufen. Vom Überholen her sollte es auf dieser Piste eigentlich einfacher sein. Im Gegensatz zu den letzten Rennen ist in Misano die Motorleistung nicht unbedingt ausschlaggebend. Man kann viel auf der Bremse gutmachen. Ich freue mich auf jeden Fall auf das Rennen.”

Text: Kallio Presse

Fotos: Kallio Presse

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