WSSP Misano: Cortese “fühlt sich wie ein Sieg an”

Für Sandro Cortese nahm das Rennwochenende in Misano mit dem dritten Rang noch ein versöhnliches Ende, zumal der  Yamaha Pilot mit einer Zeit von 1:38,193sec noch die schnellste Rennrunde einfuhr. Nach dem Rennen zog er folgendes Fazit.

Sandro Cortese

“Nach diesem Wochenende muss ich mit dem dritten Platz zufrieden sein. Dieses Podium fühlt sich gleichzeitig aber wie ein Sieg an, nachdem die Trainingstage alles andere als perfekt verliefen. Wegen einiger Probleme und dem kurzen Regenschauer am Freitagnachmittag konnte ich bis zum Rennen vielleicht 20 Runden fahren. Mein Bike war daher nicht «ready», um heute um den Sieg zu kämpfen. Trotzdem wir haben uns angesichts dieser Schwierigkeiten gut aus der Affäre gezogen. Daher einen grossen Dank an mein Team. Doch das Rennen begann gleich mit einer weiteren Schrecksekunde, als ich nach dem Start von einem anderen Fahrer weit abgedrängt wurde. Situationen wie diese sind immer gefährlich, wenn ein von weiter hinten gestarteter Fahrer übermotiviert in die ersten Kurven einbiegt. Besonders hier in Misano, wo die ersten Kurven sehr eng sind. Dieses Manöver hat mich natürlich ein bisschen aus dem Konzept gebracht. Ich wollte die verlorenen Plätze sofort zurückerobern, aber überholen ist hier nicht überall einfach. Es brauchte daher ein paar Runden, bis sich das Feld sortiert hatte und ich meinen Rhythmus gefunden habe. Danach konnte ich relativ schnell zu Jules (Cluzel) aufholen und ihn auch überholen. Platz drei war aber das Maximum heute. Es war wichtig vor Jules ins Ziel zu kommen. Somit kann ich nun mit fünf Punkten Vorsprung auf ihn in die Sommerpause gehen. Das zählt im Moment und es ist auch ein bisschen beruhigender.”

Text: Cortese Presse

Fotos: Cortese Presse

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