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WSBK Saisonrückblick Teil 3: Doppelsiege für Kawasaki, Giugliano mit gelungenem Comeback


Es ging nun zu den 5. und 6. Saisonstationen. Austragungsorte waren die Strecken Imola und Donington. In Imola gab es ein Wiedersehen mit dem Italiener Davide Giugliano und er zeigte sofort, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist!

                              „Giugliano überrascht nach langer Pause“
5.Imola
Nachdem sich Davide Giugliano bei Vorsaisontests verletzt hatte, kam es ausgerechnet beim Heimrennen in Imola zum Debüt des Italieners. Und es war ein Debüt nach Maß, denn Giugliano eroberte sich die Pole vor den beiden Kawasaki Piloten Sykes und Rea. Haslam strauchelte, stürzte übers Vorderrad und landete nur auf Rang 5. Bei Althea Ducati hatte man Nico Terol durch Michel Fabrizio ersetzt, welcher in der Superpole auf Platz 13 fuhr.
„6 Runden Sprintrennen“
Lauf 1:
Der erste Lauf wurde aufgrund eines Sturzes in zwei Teile geteilt und zu einem Sprintrennen über nur 6 Runden. In der Hatz um den Sieg kamen die Kawasaki Fahrer am besten weg und es war Jonathan Rea der letztendlich einen Schaltfehler von Sykes nutzte und an ihm vorbeiging. Rea gewann vor Sykes und einem gut aufgelegten Davide Giuglino, der im nicht gewerteten Teil des Rennens lange Zeit führte. Sein Teamkollege Chaz Davies schied mit einem Defekt an seiner Ducati aus. Bester BMW Pilot war Ayrton Badovini auf Rang 6, hinter den Piloten Guintoli und Haslam.
Lauf 2:
Der zweite Lauf sollte zu einer sicheren Sache für die Kawasaki Piloten werden. Rea setzte sich sofort an die Spitze und fuhr mit über 4sec Vorsprung auf Tom Sykes seinen 8.Saisonsieg ein.
Den letzten Platz auf dem Podium belegte Aprilia Pilot Jordi Torres und holte somit sein erstes Superbike Podium überhaupt. Auf Rang 4 landete Giugliano, während Davies das Glück an diesem Wochenende nicht gebucht hatte und wieder mit technischem Defekt ausfiel. Bei BMW gab es Grund zur Freude, denn alle Fahrer kamen in den Genuss von WM Punkten, von denen Badovini mit Platz 5 am meisten holte!

 6. Donington
Tom Sykes zeigte es in der Superpole allen und fuhr mit einer Zeit von 1:27.071 zu einem neuen Streckenrekord und seiner 26. Pole in der Karriere. Dabei verwies er seinen Teamkollegen um 0,237sec in die Schranken. Hinter Rea konnte Giugliano den Aufwärtstrend aus Imola mitnehmen und zu Position 3 fahren. Eine gute Leistung zeigte ebenfalls Leon Camier auf MV Agusta, der auf Rang 7 fuhr!

Lauf 1:
Der 1. Lauf wurde zu einem beinharten Fight zwischen Rea und Sykes um den Sieg, welchen letztendlich Sykes für sich entschied. Im Verlauf des Rennens lag Haslam lange Zeit auf Rang 3, musste sich aber Chaz Davies beugen und fuhr somit als 4. ins Ziel.
Ayrton Badovini konnte auf seiner BMW mit Rang 5 wieder ein gutes Ergebnis für die BMW Truppe einfahren und ließ somit den starken Alex Lowes auf Suzuki hinter sich.
Der Holländer van der Mark stürzte und fiel aus, während sein Honda Teamkollege Guintoli zumindest mit Platz 8 in die Top Ten fuhr.
„Rea mit großer Schrecksekunde“

Lauf 2:
Sykes machte im zweiten Lauf das Doppel perfekt und holte sich seinen 24. Sieg in seiner Karriere, der 6. auf der Piste in Donington! Rea hatte anfangs zu kämpfen und fing einen wilden Highsider ab. Danach kämpfte er sich vor und konnte in Runde 16 an Leon Haslam vorbei auf Rang 2 ziehen.
Haslam war nicht in der Lage Platz 3 zu halten, sondern wurde auch noch von Chaz Davies überholt und musste sich gegen Davide Giugliano erwehren, den er aber auf Platz 5 distanzierte.
Der nach einer Handgelenksverletzung wiedergekehrte Nico Terol stürzte abermals heftig und schied aus.
  Fotos: Worldsbk.com
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