WSBK Portimao: Bradl „keine Chance, etwas zu unternehmen“

Es sah nach einem Lichtblick für Stefan Bradl aus, als er nach der Superpole von Portimao die achte Startposition inne hatte. Das Rennen des Zahlingers verlief dann jedoch ganz anders als geplant.

Zunächst startete Bradl gut und überholte munter die vor ihm fahrenden Piloten. Dann allerdings war die Punktejagd für den RedBull Honda-Fahrer abrupt vorbei, als er in Runde drei zu Sturz kam.

„Heute wären die Top-Zehn allemal möglich gewesen. Ich denke, dass ich über die gesamte Distanz gut dabei gewesen wäre. Doch der Sturz in der dritten Runde hat uns dies verwehrt. In diesem Moment ist mir das Hinterrad in der vorletzten Kurve weggerutscht und ich bin ewig lang dahin gerutscht. Das war wirklich sehr seltsam, weil ich absolut keine Chance hatte, irgendetwas zu unternehmen. Letztendlich bin ich über den Lenker abgeflogen. Zum Glück geht es mir bis auf leichte Schmerzen im rechten Handgelenk gut. Mich beschäftigt allerdings die Ursache für diesen komischen Rutscher über das Hinterrad mehr. Das müssen wir noch im Detail klären.

Mein Start war super und ich habe mich sofort sehr wohl gefühlt. Daher habe ich natürlich gepusht und war sehr aggressiv unterwegs. Ich konnte eigentlich locker mit der Gruppe um Platz sieben, acht mithalten. Wir hatten zwar von Beginn an ein leichtes Spinning, doch in diesem Augenblick hat das Hinterrad nicht mehr aufgehört durchzudrehen. Dieser Ausgang des heutigen Rennens ist natürlich sehr ärgerlich, weil unsere Leistungen bis dahin an diesem Wochenende wirklich gut waren. Zum Glück gibt es morgen gleich die nächste Chance, die wir hoffentlich besser nutzen werden. Wir werden es auf jeden Fall probieren.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Red Bull Honda WSBK

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