WSBK-News: Drei Fahrer auf einen Streich

Die Paukenschläge aus Magny-Cours hallen dieser Tage noch deutlich nach und das Fahrerkarussell fängt sich langsam wieder stärker zu drehen an!

Nachdem es im Pedercini Racing Team im Vorfeld des Wochenendes Spannungen zwischen dem Rennstall und dem Kolumbianer Yonny Hernandez gekommen war, wurde dieser kurzerhand rausgeschmissen und auch der Vertrag für 2019 aufgekündigt. Ihn wird nun schon in Argentinien der 18-jährige Superstock1000-Pilot Gabriele Ruiu ersetzen, welcher sowieso schon für 2019 unterVertrag genommen war. In Magny-Cours vertrat Hernandez der Franzose Jeremy Guarnoni.

Gabriele Ruiu ersetzt den Kolumbianer Hernandez

Noch nicht vor, aber jetzt nach dem Wochenende ging es für Patrick Jacobsen aus dem Triple M Honda Team zu Ende. Hier schien es ebenfalls zwischen beiden Parteien nicht mehr zustimmen. Jacobsen brachte nicht die geforderten Ergebnisse und die Konstanz, während Jacobsen dem Team teilweise Unfähigkeit vorwarf. Daraufhin zog man am Ende des letzten Europarennens nun den Schlussstrich. Ersetzen wird den Amerikaner in Argentinien und Katar der Franzose Florian Marino. Dieser fuhr in der Superstock1000-EM in dieser Saison eine Yamaha und belegte den 5.Schlussrang mit einem Podestplatz in Brno.

Florian Marino, bis Magny-Cours noch auf Yamaha, jetzt für 2x Rennen auf der Triple M Honda

Der dritte im Bunde der nun einer neuen Arbeit nachgehenden Piloten ist nach dem vergangenen Wochenende der Pilot Jordi Torres. In einer Pressemitteilung seitens MV Agusta sprach man allerdings von einem beidseitgen Einvernehmen. Dem Spanier hätten mit dem MotoGP-Einsatz auf der Avintia-Ducati in Thailand und womöglich auch in Japan einige ereignisreiche Wochen bevor gestanden, denn dazwischen wäre es zu den Rennen der Superbike WM nach Argentinien und Katar gegangen. Um Torres bessere Voraussetzungen zu geben und er sich bei seiner Arbeit auf eine Sache konzentrieren kann, einigte man sich, dass man den Vertrag mit sofortiger Wirkung auflöst. Ein Ersatz wurde bislang noch nicht genannt.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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