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WSBK Misano: Rea kontrolliert Lauf zwei, Reiti unglücklich verletzt

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Nach seinem knappen Sieg beim ersten Lauf am Samstag konnte Jonathan Rea am Sonntag auch das zweite Rennen in Misano Adriatico für sich entscheiden. Der Nordire griff zum richtigen Zeitpunkt an und stand am Ende vor Tom Sykes und Davide Giugliano ganz oben auf dem Treppchen.

Nach dem Start war es zunächst Sykes, der die Führung übernahm. Er setzte sich an die Spitze und legte ein schnelles Tempo vor. Rea heftete sich an das Hinterrad seines Teamkollegen und so bildeten die beiden den schnellen Werkszug, der schon am Vortag das Maß aller Dinge war. Schnell konnten sie sich einen Vorsprung auf Giugliano herausfahren, der an Alex Lowes vorbeigegangen war. Im letzten Renndrittel griff Rea Sykes beim Umlegen der ersten Schikane an und zog ihm anschließend davon. Im Ziel betrug der Abstand 2,9 Sekunden.

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Weiter hinten verlief die Anfangsphase weitaus turbulenter. Chaz Davies machte auf sich aufmerksam, in dem er über das Vorderrad ausrutschte. Michael van der Mark konnte nicht mehr ausweichen und stürzte ebenfalls. Während der Holländer weiterfahren und noch Platz zehn einfahren konnte, musste Davies das Rennen nach einem Boxenstopp aufgeben. 

Zuvor war der Ducati-Pilot auch an einem Unfall beteiligt, den Markus Reiterberger betraf. Reiti versuchte in der ersten Runde eingangs der Spitzkehre innen an Davies vorbeizugehen, der seinerseits nachdem er sich etwas verbremst hatte auf die Ideallinie zurückkam. Dabei berührten sich die Maschinen und Reiti wurden durch die Luft geschleudert. Bei dem harten Aufprall auf den Asphalt zog sich der Deutsche den Bruch eines Brustwirbels zu, wie die Ärzte später diagnostizierten. Dadurch wird der BMW-Pilot das nächste Rennen in Laguna Seca verpassen.

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Eine Kampfgruppe, die sich im Rennverlauf herauskristallisierte, bestand aus Lorenzo Savadori, Nicky Hayden und Jordi Torres, die hinter Xavi Fores innerhalb einer halben Sekunde über den Zielstrich fuhren. Dominic Schmitter fuhr einen etwas unglücklichen 16. Platz ein, nachdem er zwischenzeitlich gut in den Punkten gelegen hatte. Der Schweizer musste kurz vor Schluss Karel Abraham ziehen lassen.

 

Die kompletten Ergebnisse gibt es HIER

Text: Dominik Lack

Foto: Sebastian Lack

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