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WSBK Lausitzring: Bradl „bin froh, dass ich überhaupt fahren konnte“

Stefan Bradl ging zur Freude der einheimischen Fans beim zweiten Superbike-Rennen auf dem Lausitzring an den Start. Der Zahlinger holte Platz 13 und damit WM-Punkte.

„Ich bin froh, dass ich heute überhaupt fahren konnte. Die Schmerzen im linken Arm waren ertragbar und ich war zumindest in der Lage, das Rennen zu Ende zu fahren. Trotzdem bin ich weit davon entfernt, 100 Prozent fit zu sein. Die Platzierung entspricht natürlich nicht den Erwartungen. Schon gar nicht, nachdem ich eigentlich mit einem guten Gefühl in das Wochenende gestartet bin. Auf der anderen Seite hat sich in der langen Sommerpause auf technischer Seite kaum etwas verändert. Es ist im Prinzip immer noch der gleiche Stand. Wir sind nicht konkurrenzfähig genug, um in dieser Meisterschaft etwas zu erreichen.“

„Hinzu kommt auch der Zustand dieser Strecke mit den vielen Bodenwellen. Für den Lausitzring braucht es daher eine sehr fein abgestimmte Elektronik. Doch das ist nach wie vor unsere grösste Schwachstelle. Ich musste hart kämpfen, um heute überhaupt Punkte zu holen. Ich fuhr die gesamte Distanz in einer Gruppe, konnte aber nie richtig attackieren. Ich konnte zwar einige Mal überholen, doch ich musste dabei sehr, sehr viel riskieren. Das wäre über die Renndistanz nicht gut gegangen und in meiner momentanen Verfassung konnte ich es mir einfach nicht erlauben, ein weiteres Mal zu stürzen. Wir waren hinsichtlich der Pace einfach zu langsam. Diese Tatsache schmerzt eigentlich mehr als mein Arm. Ich bin daher mit der Gesamtsituation überhaupt nicht zufrieden.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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