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WSBK Jerez: Rea nach Ducati-Defekt sicher zum Sieg

Einen spannenden ersten Lauf der Superbikes sahen die Fans heute auf dem Circuito de Jerez. Jonathan Rea war es, der am Ende die Nase vorn hatte und seinen ersten Sieg auf der andalusischen Rennstrecke einfuhr. 

Zunächst begann der erste Lauf mit einer Schrecksekunde für das Grillini-Team, da Ayrton Badovini genauso wie BMW-Mann Raffaele de Rosa ausgangs der Spitzkehre stürzte. Während de Rosa aufstand, blieb Badovini liegen und das Rennen wurde abgebrochen. Letzterer wird derzeit noch untersucht.

Den besten Start erwischte dann Jonathan Rea, der die Führung vor Marco Melandri, Tom Sykes und Chaz Davies übernahm. Dahinter lauerten die beiden Yamahas von Lowes und van der Mark. Während sich die Piloten der hinteren Top 10-Platzierungen schon früh bekämpften, war sich die Führungsgruppe vorerst einig. 

Bei noch 13 zu fahrenden Runden wechselte sich die Spitze, als Marco Melandri an Rea vorbeiging. In der nächsten Runde tat es Chaz Davies seinem Teamkollegen gleich und schob sich auf Platz zwei. Rea konterte jedoch angesichts des entfliehenden Melandri und machte sich an die Verfolgung des Italieners. Was folgte war ein Zeitenkampf der Extra-Klasse, in welchem sich Melandri und Rea die schnellsten Rennrunden zuspielten. 

Abrupt endete der Siegkampf vier Runden vor Schluss, als die Ducati Panigale von Melandri ihren Dienst quittierte. Der Italiener rollte in Führung liegend aus und gab somit den Weg für Jonathan Rea frei, der einen klaren Sieg einfuhr. Chaz Davies schaffte es am Schluss, sich Tom Sykes vom Hals zu halten und wurde vor dem Kawasaki-Piloten Zweiter. 

Dahinter kamen Alex Lowes, Michael van der Mark, Sylvain Guintoli und Lorenzo Savadori an. Eugene Laverty, Xavi Forés und Roman Ramos rundeten die Top 10 ab. Leer ging einmal mehr das RedBull Honda-Team aus. Takumi Takahashi landete nach einem Sturz auf Platz 16 und Davide Giugliano kam mit technischen Problemen an die Box. Genauso kam auch Wildcard-Pilot Dominic Schmitter an die Box.

Das Rennergebnis kann HIER eingesehen werden.

Text: Dominik Lack

Foto: Kawasaki Racing Team

 

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