WSBK in Imola: Superpole – Rea bärenstark

Bei der Qualifikation für den WM-Lauf der Superbikes in Imola durfte sich heute Jonathan Rea freuen. Der Pata-Honda-Pilot fuhr in beeindruckender Manier die vierte Poleposition seiner Karriere ein. Auch in den freien Trainings war der Ire zuvor schon gute Rundenzeiten gefahren und konnte das Spitzentempo mitgehen Mit einer Zeit von 1:46,289 lag er 0,265 Sekunden vor Aprilia-Pilot Sylvain Guintoli. Zum Pole-Rekord fehlen allerdings noch knappe drei Zehntelsekunden.


Auf der dritten Startposition wird in den Rennen morgen Lokalmatador Davide Giugliano Aufstellung nehmen. Die Ducati scheint auf dem Kurs in Imola gut zu funktionieren. Das stellte der Römer bereits in den ersten Sessions unter Beweis, genauso wie Teamkollege Chaz Davies auf Platz 4. Für den Briten ist es die beste Startposition in dieser Saison. Dahinter folgt Marco Melandri, der schon zu Beginn des Wochenendes über ein gutes Gefühl für das Bike schwärmte. Zuletzt in Assen hatte es für den Publikumsliebling weitaus schwärzer ausgesehen. Gegenteilig verlief die Superpole für Tom Sykes und Loris Baz. Die Kawasaki-Teamkollegen qualifizierten sich nur als Sechster und Siebter. Das bedeutet denkbar ungünstige Bedingungen für den Weltmeister Sykes, dessen Ziel es ist, die WM-Führung zu behaupten. Derzeit liegt er nur zwölf Punkte vor Guintoli.
Besonders herauszuheben ist die Leistung von Evo-Ducati-Pilot Niccolo Canepa. Er konnte sich in der Superpole 1 durchsetzen und landete im zweiten Shootout auf Rang 9. Besonders für das zweite Rennen um 13:10 sagen fast alle Fahrer harte Bedingungen voraus, da die Temperaturen auch heute schon etwa 30 Grad betrugen. Für Lauf 1 um 10:30 macht man sich nicht allzu große Sorgen, die Renndistanz von 21 Runden konditionstechnisch zu überstehen.



 
 
 
 
 
 

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