WSBK: Ducatisti mit Brünn-Test zufrieden

Für das Superbike-Werksteam von Ducati ging es die letzten zwei Tage genau wie für die Kawasaki- und Yamaha-Mannschaften zum Testen nach Brünn. Dort feiert die Superbike-WM im Juni nach fünfjähriger Abwesenheit ihr Comeback

Chaz Davies und Marco Melandri probierten am Mittwoch und Donnerstag auf der Tschechischen Rennstrecke Updates am Chassis und der Elektronik. Auf der Suche nach dem fehlenden Hinterradgrip und – besonders bei Melandri – mehr Stabilität kam unter anderem ein neuer Schwingarm zum Einsatz, den der Brite Shane Byrne bereits beim BSB-Lauf von Brands Hatch gefahren hatte.

Suchte nach Stabilität auf den Geraden: Marco Melandri

“Es war ein wichtiger Test” so Marco Melandri. “Das Ziel war nicht nur die Vorbereitung auf das Rennen hier, sondern viel mehr die Stabilität auf der Geraden zu verbessern. Wir haben einen entscheidenden Schritt gemacht und die Situation hat sich signifikant verbessert.” Viele eins-zu-eins-Vergleiche wurden gezogen und auch wenn der Italiener dabei auch einmal – am Ende des ersten Tages – zu Boden ging, war das Fazit positiv: “Ich denke, dass wir unser Ziel erreicht haben. Vielleicht sind wir noch nicht zu 100% da, aber wir haben einen großen Schritt vorwärts gemacht”

Chaz Davies zog ebenfalls ein positives Resümee. “Es ist immer schön hier zu fahren, obwohl es windig war und viele Pollen unterwegs waren, wodurch die Strecke nicht in bestem Zustand war. Wir haben an den zwei Tagen hart gearbeitet und einige vielversprechende Antworten gefunden, auch wenn wir noch ein Paar Fragezeichen zu klären haben.” Der derzeit WM-Zweite ging mit einem Podestplatz aus dem letzten Rennwochenende in Assen hervor. “Wir verlassen Brünn mit einigem Raum für Verbesserungen, aber ein Rennen ist immer noch was anderes als ein Test. Jetzt ist es Zeit, wieder aufzutanken und sich auf Imola vorzubereiten.”

 

Text: Dominik Lack

Fotos: Dominik Lack

 

 

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