WSBK-Donington: Schwieriges Wochenende für Ducati

Für die Fahrer des Aruba.it-Ducati-Teams endete heute ein schwieriges Wochenende. Auch der zweite Lauf der Superbikes war fest in Yamaha und Kawasaki-Hand. 

Für Chaz Davies war der zweite Lauf Schadensbegrenzung. Der Waliser erlebte zunächst eine durchwachsene Anfangsphase und musste sich nach Platz zwölf in der ersten Runde erst einmal zurück kämpfen. Anschließend arbeitete sich Davies nach vorn, ließ dabei Loris Baz hinter sich und bekam es schließlich noch mit Tom Sykes und Lorenzo Savadori zu tun. Den Zielstrich sah er als Fünfter, wodurch er sich in der WM auf Platz zwei halten konnte. 

“Heute war auf jeden Fall eine Verbesserung zum ersten Rennen, auch wenn das Ziel ein höheres Ergebnis gewesen wäre” erklärte Davies, der Lauf eins als Achter beendet hatte. Einen Schlüsselmoment sah er im zweiten Lauf, als es kurz anfing zu tröpfeln: “Als die ersten Tropfen fielen, war ich fest entschlossen voll drauf zu bleiben, aber es gab dann doch keinen Regen, der die Top-Jungs irgendwie gestört hätte. Ich habe alles getan um die Lücke zur Spitze zu schließen und bis zu einem gewissen Punkt habe ich das auch geschafft. Wir hatten hier aber einfach ein bisschen zu viel Probleme. Für den Rückstand musste ich ein bisschen was von meinem Reifen opfern und besser ging es heute einfach nicht. Hoffentlich können wir hierauf aufbauen und für Brünn etwas lernen.”

Teamkollege Marco Melandri ging mit weniger nach Hause. Der Italiener war im ersten Lauf gestürzt und wollte seine Sache am Sonnta

Konnte Tom Sykes in Schach halten: Chaz Davies

g besser machen.  “Ich hatte gehofft, dass ich den Rhythmus von gestern beibehalten könnte, was mir erlaubt hätte, näher an die Top 5 heranzukommen. Leider haben aber die Veränderungen, die wir gemacht haben, nicht die gewünschte Wirkung gehabt und das Bike war heute sehr nervös und physisch schwierig zu fahren. Das hat unsere Performance beeinträchtigt.” so Melandri, der sich aus den gröbsten Kämpfen heraushielt und schließlich als Elfter ins Ziel kam.

“Ich habe einfach versucht keine Fehler zu machen und so viele Punkte wie möglich nach Hause zu bringen. Schauen wir nun nach vorn Richtung Brünn, wo wir beim Test recht konkurrenzfähig waren, auch wenn wir noch den nächsten Schritt nach vorn machen müssen, wenn wir wieder um die Spitze kämpfen möchten.”

 

Text: Dominik Lack

Fotos: Dominik Lack

 

 

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