WSBK Donington Saturday Qualifacation

Donington – Qualifikationstraining 2 & Superpole.
Samstag, 25. Mai 2013.


Wetter: Sonnig.
Temperatur: Luft: 13 – 15 °C, Strecke: 22 – 40 °C
Teilnehmende Fahrer: 19 von 11 Teams
Schnellste Runde Qualifikationstrainings: Tom Sykes (Kawasaki Racing Team) 1:28.800 min
Schnellste Runde Superpole 3: Tom Sykes (Kawasaki Racing Team) 1:27.378 min




Das BMW Motorrad GoldBet SBK Team hat eine gute Ausgangslage für die morgigen Rennen im britischen Donington Park. Die beiden Werksfahrer Marco Melandri (ITA) und Chaz Davies (GBR) werden die fünfte Runde der FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2013 aus der zweiten und dritten Startreihe in Angriff nehmen. Marco beendete die heutige Superpole-Qualifikation auf Rang sechs, Lokalmatador Chaz qualifizierte sich mit seiner BMW S 1000 RR für Startplatz sieben.

Nachdem es gestern kalt und regnerisch war, kehrte heute der Frühling zurück in die Mitte Englands. Bei Sonnenschein und milderen Temperaturen konnte das Team damit beginnen, die RRs für morgen abzustimmen. Marco belegte im zweiten Qualifikationstraining und im freien Training die Plätze vier und zwei, Chaz beendete diese beiden Sessions als Sechster und Neunter. In der Superpole 1 gingen beide Fahrer zunächst mit Rennreifen auf die Strecke. Marco’s Zeit reichte bequem zum Einzug in die Superpole 2. Der Italiener fuhr zwar ein zweites Mal heraus, drehte dabei aber nur eine Runde auf gebrauchten Rennreifen. Chaz entschied sich für ein zweites Outing auf Qualifikationsreifen und beendete die Session auf Rang zwei. In der Superpole 2 wählten die beiden Fahrer unterschiedliche Strategien. Chaz fuhr zunächst auf einem gebrauchten Rennreifen und wechselte dann auf seinen zweiten Qualifikationsreifen. Mit diesem qualifizierte er sich als Fünftschnellster für die Superpole 3. Marco fuhr beide Outings auf Qualifikationsreifen und erreichte als Achtschnellster ebenfalls den letzten und entscheidenden Teil der Superpole. Dort hatten beide nur noch Rennreifen zur Verfügung. Marco wurde Sechster, Chaz direkt dahinter Siebter.


Marco Melandri:
Schnellste R. Quali.: 1:29.107 min (P4) / Schnellste R. Fr. Training: 1:28.721 min (P2) / Schnellste R. Superpole 3: 1:28.280 min (P6)
„Ich bin ganz zufrieden. Ich starte morgen aus der zweiten Reihe, was hier in Donington nicht schlecht ist. Aber ich muss einen guten Start hinlegen, um den Anschluss ganz nach vorn zu halten. In der Superpole konnten wir leider nicht den zusätzlichen Grip nutzen, den der Qualifikationsreifen bietet. Mit den Rennreifen ging es viel besser. Mit ihnen konnte ich mich konstant steigern und eine sehr gute Rundenzeit fahren. Am Hinterreifen fehlt es mir noch etwas an Haftung, aber wir haben ein paar Ideen, wie wir das verbessern können. Morgen müssen wir noch ein paar Zehntelsekunden finden, um eine gute Rennpace zu haben. Alles in allem bin ich optimistisch. Ich hoffe nur, dass das Wetter gut ist.“


Chaz Davies:
Schnellste R. Quali.: 1:29.256 min (P6) / Schnellste R. Fr. Training: 1:29.400 min (P9) / Schnellste R. Superpole 3: 1:28.644 min (P7)
„Wir steigern uns, aber leider nicht ganz so, wie nötig. Meine Startposition ist jedoch schon etwas besser als bei den letzten Rennen. Ich denke, dass wir bezüglich der Abstimmung gute Fortschritte gemacht haben, und jetzt habe ich das Gefühl, dass ich morgen ein recht konkurrenzfähiges Motorrad habe. Wir nähern uns der Spitze. Der gestrige Regen hat uns jedoch etwas zurückgeworfen. Wegen des schlechten Wetters am Freitag haben wir etwas zu lang gebraucht, eine passende Abstimmung zu finden – so wie das auch schon an den vergangenen beiden Rennwochenenden der Fall war. Man darf nicht vergessen, dass ich mit der RR auf dieser Strecke noch keine Erfahrung hatte. Wir müssen etwas mehr arbeiten als die Jungs, die mit ihren Bikes vertraut sind. Doch das gehört alles zum Lernprozess dazu, und wir werden sehen, was morgen möglich ist. Mein Plan ist, gut zu starten und dann an der Führungsgruppe dran zu bleiben. Es wäre schön gewesen, aus der zweiten Reihe zu starten, aber auch meine Position in der dritten Reihe ist nicht so schlecht.“


Serafino Foti (Sportdirektor BMW Motorrad GoldBet SBK Team):
„Heute Morgen ist endlich die Sonne herausgekommen. Auch der Wetterbericht für morgen ist gut, und wir sind zuversichtlich, dass wir zwei trockene Rennen haben werden. Wir hatten einen guten Tag, abgesehen davon, dass wir in der Superpole ein paar Schwierigkeiten mit dem Qualifikationsreifen hatten. Marco war auf Rennreifen sehr gut unterwegs, und er ist mit ihnen seine beste Rundenzeit gefahren. Wir arbeiten daran, uns noch um ein paar Zehntelsekunden zu verbessern, damit er morgen noch konkurrenzfähiger ist und um die Spitze kämpfen kann. Chaz hat auf Rennreifen ebenfalls einen guten Job gemacht. Doch auch bei ihm können wir uns noch etwas steigern, vor allem im ersten Sektor. Insgesamt bin ich wirklich optimistisch für morgen. Donington ist Chaz‘ Heimspiel, das spornt ihn noch zusätzlich an.“


Andrea Dosoli (Technischer Direktor BMW Motorrad GoldBet SBK Team):
„Unsere Zielsetzung lautet immer, aus den ersten beiden Reihen zu starten. Dies ist uns mit Marco gelungen, mit Chaz haben wir es nur knapp verpasst. Wir mussten heute an einem Tag die Arbeit erledigen, für die wir normalerweise zwei Tage zur Verfügung haben. Wir mussten nach der besten Abstimmung suchen und zudem die Reifen auswählen. Noch sind wir nicht ganz da, wo wir hin möchten, und wir haben noch Arbeit vor uns, auch wenn beide Fahrer ihre Performance auf Rennreifen Schritt für Schritt verbessert haben. Leider haben wir noch Schwierigkeiten mit den Qualifikationsreifen. Vor allem mit Marco gelingt es uns nicht, die zusätzliche Haftung, die sie bieten, voll auszunutzen. Doch wir sind zuversichtlich, dass er morgen mit Rennreifen an der Spitze mitkämpfen wird, auch wenn er mit der Heckpartie seines Bikes noch nicht ganz zufrieden ist. Wir haben ein paar Ideen und werden da im Warmup etwas ausprobieren.

Auch Chaz arbeitet daran, sich auf dem Bike noch wohler zu fühlen. Denn die Rennen werden hart, da sie über viele Runden gehen. Deshalb ist wichtig, dass die Fahrer nicht nur auf eine Runde schnell fahren können, sondern über die ganze Renndistanz. Das Bike sollte dem Fahrer ermöglichen, dies ohne zu große Mühen zu tun. Deshalb versucht Chaz, das Handling des Bikes noch etwas zu verbessern.“
  
Text und Fotos: BMW AG













Date: Saturday, May 25, 2013
Camier produces season best so far in Donington Superpole


FIXI Crescent Suzuki racer Leon Camier produced his best Superpole performance of the eni FIM Superbike World Championship season so far to secure a place on the second row at Donington Park in England today.
Camier has been performing well all weekend at his home race and has regularly been up amongst the leaders in each session. He qualified comfortably for this afternoon’s Superpole by recording an impressive third fastest time around the 4,023m British circuit in this morning’s final qualifying session. Camier made his way through to the third and final part of this afternoon’s shoot-out and went all-out in the final session to achieve the best grid position for his Yoshimura-powered GSX-R. He pushed as hard as he could and missed out on a front row start by just 0.238 seconds as he recorded the fifth quickest time to give him a place in the middle of the second row for tomorrow’s two races. Camier will also take heart from the fact that the best lap he produced in Superpole 2 was with a race compound tyre and was only marginally behind his best time with a qualifier.
Jules Cluzel also made it through to Superpole after he finished qualifying in 12th position to make sure of his involvement in the knockout stages. He progressed through to the second session, but was unable to make any further advances and had to settle for 11th position on the grid. He is still looking to get the right set-up for his FIXI Crescent Suzuki around Donington and will continue to work with his crew this evening and in tomorrow’s warm-up to find the best solutions.
Today’s proceedings were held in vastly different conditions to those of yesterday, as warm sunshine covered the circuit all-day long and track temperatures rose to 40°C. Tom Sykes on a Kawasaki again took the Superpole award, his fourth consecutive one this season.
Camier and Cluzel will be looking to put on a good show in front of the team’s home crowd tomorrow, as the pair battle it out in with the rest of the World Superbike field in the two 23-lap races, the first of which is scheduled to get underway at 12.00hrs local time (13.00hrs CEST).
Leon Camier:
“I’m a little bit frustrated because the normal strengths that we have, are holding me back a bit this weekend. That front-end feeling on turning in and then braking just isn’t quite there and this is usually a strong point for us – so we need to work on that to get it right tomorrow. Overall everything feels ok and if we can get it that little bit better we should be a lot stronger for the races. It’s going to be tough tomorrow, because so many guys are doing similar lap-times and although it will be good to start nearer the front, as I said it will be difficult, so we’ll just have to get involved with the front group and see what happens.”
Jules Cluzel:
“This morning the session went well and the setting for race distance looks good and I did my fastest lap with a tyre that had done 20-laps. I think we need to work on finding something a little better for me and at this moment we are still searching for what that is! In Superpole it was difficult to do a faster lap-time than I did, because I had some chatter and nearly crashed. I think we need to work hard to find out the things that are blocking me from going faster at this moment. I will work with Les this evening and see where we can make changes, but I’ll certainly be giving everything tomorrow!”
Paul Denning – Team Manager:
“For the FIXI Crescent Suzuki team fifth on the grid is a good result, one which normally in qualifying we would be quite content with, but we’re actually a bit disappointed that we didn’t make it on to the front row with Leon. We ran the Superpole sessions – in terms of tactics – perfectly and Leon was the only rider to have a new qualifier left at the end of the third session. Unfortunately the lap didn’t come together and Leon was unable to improve on the lap he had done on the race tyre. Nonetheless, it gives us a competitive chance tomorrow as Leon has been fighting in the lead group all weekend and we’re excited about the prospect for the races tomorrow.
“Jules is also disappointed with 11th, but he really shouldn’t be. As with every weekend it’s a new experience with the Superbike and at Donington it’s difficult to get the best out of the horsepower and grip that the GSX-R offers. He’s improved in every session and got into the 28’s in Superpole and he has a very strong attitude towards racing – as we’ve seen all season – so we’re sure we’ll see more from him tomorrow.
“We are looking forward to seeing a lot of our sponsors and guests here at the track on Sunday and we hope that we can put on a show for all of them.”
Donington Park – eni FIM Superbike World Championship – Superpole:
1. Tom Sykes (Kawasaki) 1’27.378: 2. Sylvain Guintoli (Aprilia) +0.338: 3. Eugene Laverty (Aprilia) +0.636: 4. Jonathan Rea (Honda) +0.761: 5 LEON CAMIER (FIXI CRESCENT SUZUKI) +0.874: 11. JULES CLUZEL (FIXI CRESCENT SUZUKI) +1.466:



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