WSBK-Donington: Camier “wollte in einen Rhythmus kommen”

Nachdem er in Imola letztlich noch pausieren musste, gab Leon Camier in Donington sein Comeback. Der Brite litt zwar immer noch unter der Verletzung aus Aragón, schaffte aber dennoch zwei Top 10-Resultate.

In Lauf 1 kam Camier auf dem zehnten Platz ins Ziel. Am Sonntag konnte er sich denn noch einmal steigern und setzte sich in harten Kämpfen gegen Jordi Torres und Loris Baz durch. “Ich bin wirklich happy mit dem heutigen Ergebnis. Wir waren uns nicht sicher, ob ich die beiden Rennen beenden kann, deshalb sind die Top 10 gestern und heute besonders gut.”

Im zweiten Lauf beendete Camier die erste Runde auf Rang neun, bevor er sich neun Runden lang auf Platz neun bewegte: “Im Rennen heute habe ich nach dem Start nicht allzu sehr attackiert. Ich wollte nur in einen Rhythmus kommen und sehen, auf welchen Streckenabschnitten ich mehr pushen könnte. Ich hatte einen guten Kampf mit Loris [Baz] und Marco [Melandri], bei dem wir die Positionen ein Paar Mal getauscht haben. In Anbetracht meiner körperlichen Verfassung war es großartig, so kämpfen zu können.”

Bereits in Imola war Camier auf die Red Bull Honda gestiegen, hatte dort jedoch nach den ersten Trainings bereits zurückziehen müssen. Für das Team bedeutete dies, dass man mit der Magneti Marelli-Elektronik, welche seit Aragón verwendet wird, noch wenig Erfahrungswerte hatte. 

“Vom Ergebnis abgesehen haben das Team und ich dieses Wochenende hart daran gearbeitet, unser Elektronik-Setting zu entwickeln. Wir haben damit einen großen Fortschritt gemacht. Das ist das andere Positive, das wir aus diesem Wochenende mitnehmen. Die Dinge laufen beim Bike in die richtige Richtung.”

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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