WSBK: Die Regeländerungen im Überblick

Knapp drei Wochen sind vergangen seitdem auf Phillip Island die neue Saison der Superbike-WM begonnen hat. Die neuen Regeln der Serie sollen für mehr Gleichheit zwischen den einzelnen Herstellern und letztendlich spannenderen Rennen sorgen. Wir haben die Neuerungen einmal zusammengefasst.

Update 1:
Drehzahlbegrenzung:
Eine Drehzahlbegrenzung löst die Begrenzung der Luftmenge ab. Die alte Regel war eingeführt worden um mehr Gleichheit zu erzielen, da Ducati mit den 1200ccm-Motoren für Unbehagen bei den anderen Herstellern gesorgt hatte. Mittlerweile bestand die Übermacht jedoch bei Kawasaki, weshalb sich die Offiziellen zu einer neuen Regelung genötigt sahen. Einem Algorithmus folgend werden nun die Drehzahlen der einzelnen Hersteller alle drei Rennen neu begrenzt. So soll verhindert werden, dass eine Marke die Rennen im Alleingang gewinnt. So startete beispielsweise Kawasaki mit max. 14100 U/min in die Saison während es bei Honda 14300 U/min waren. Ducati wurde des Zweizylindersystems wegen mit 12400 U/min begrenzt.

Update 2:
Concession-Teams:
Während der Saison werden sogenannte Concession-Punkte vergeben. Die Teams, die zu bestimmten Zeitpunkten während der Saison wenig Punkte haben, dürfen neue Teile für die Maschinen an die Rennstrecke bringen. Dadurch soll verhindert werden, dass die schnellsten Teams von einer schnelleren Weiterentwicklung ihrer Motorräder profitieren und der Vorsprung noch größer wird. Zusätzlich erhalten die Privatteams Zugang zu neuen Motorenteilen, damit sie näher an die Performances der Werksteams herankommen.
Die Punkteverteilung geschieht folgendermaßen:


Sieg: 3 Punkte
2.Platz 2 Punkte
3.Platz: 1 Punkt

 

Update 3:
Approved Parts
Mit Beginn der Saison 2018 gibt es eine Kostengrenze für bestimmte Rahmen-, Feder- und Motorenteile. Diese Teile werden als „Approved Parts“ bezeichnet. Dadurch sollen alle Teams gleichermaßen Zugang zu derartigen Teilen erhalten.

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Worldsbk.com

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