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WSBK-Aragón: Bradl-Techniker Breddels nach Aragón gut gestimmt

Für Stefan Bradl war die dritte Saisonstation der Superbikes in Aragón ein Lichtblick. Der Zahlinger kam vom ersten Training an besser zurecht als in Australien und Thailand. Freitag konnte er sich gut in den Top 10 halten und verlor auch von den Rundenzeiten nicht mehr viel Zeit auf die Top 5. 

Nur in der Superpole 2, die er und Teamkollege Nicky Hayden über einen Umweg durch die Superpole 1 erreichte, war Bradl das Glück nicht hold. Der Motor seiner Fireblade SP2 ging sprichwörtlich in Flammen auf. Nach einem starken neunten Rang im ersten Lauf schaffte der 27-Jährige im zweiten Rennen Platz 12.

Technic Manager Pieter Breddels zieht nach diesem Wochenende ein wechselhaftes Resümee: „Im Warm Up am Sonntag haben wir eine neue Geometrie an der Front von Stefans Bike ausprobiert und es sah so aus, als ob wir einen Schritt nach vorn gemacht hätten, weil er in der Lage war, ein Paar gute Rundenzeiten zu fahren. Auf die Distanz hat sich das Setting leider als zu aggressiv für den Vorderreifen erwiesen, der sich schneller abgenutzt hat als erwartet. Das ist schade, denn Stefan ist ein großartiges Rennen gefahren und hätte um ein besseres Resultat kämpfen können.“

Umso wichtiger war für das Red Bull Honda Team der Test am Montag, den er als Siebter beenden konnte. Breddels gibt sich zufrieden: „Wir haben einiges an Arbeit geschafft, was an dem Rennwochenende selbst nicht möglich gewesen wäre. Mit Stefan haben wir verschiedene Geometrien ausprobiert genauso wie unterschiedliche Gewichtsverteilungen und Federeinstellungen. Dabei haben wir mehr Grip gefunden.“ Bevor es in vier Wochen mit dem Heimrennen des Teams in Assen weiter geht, testet Red Bull Honda in Portimao. Dort werden Bradl und Hayden weitere Teile zum testen bekommen.

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Red Bull Honda WSBK

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