WSBK-Aragón: Bradl „hatte Spaß mit Laverty“

Der erste Renntag des Jahres auf europäischem Boden begann für Stefan Bradl wechselhaft. Zwar konnte der Zahlinger zusammen mit Teamkollege Nicky Hayden die Superpole 1 für sich entscheiden, doch in der zweiten Superpole ging Bradls Honda in Rauch auf. 

Für das Rennen musste das Team deswegen auf eine Sonderregelung zurückgreifen, die den Einsatz einer Zweitmaschine im gegebenen Notfall erlaubt. So konnte Bradl schließlich am Rennen teilnehmen. Nach einem ordentlichen Start kämpfte er in einer Gruppe mit Hayden, und Aprilia-Pilot Eugene Laverty. Am Ende sprang Rang neun dabei heraus. Im zweiten Rennen darf er somit von Rang sechs aus starten.

„Es war kein einfacher Samstag für uns. Das erste Mal dieses Jahr habe ich auf der Strecke kämpfen können und hatte Spaß mit Laverty, aber ich habe auf der Gegengeraden etwas gelitten, weil wir nach dem Problem in der SP2 den alten Motor nehmen mussten. Das Setup muss noch verbessert werden und es gibt einige kleinere Probleme, genauso wie ein großes. Wir können daran vor dem zweiten Rennen aber noch arbeiten. Der Knackpunkt ist der Grip am Hinterrad, aber wir müssen auch an der Front mehr Stabilität finden. Vom sechsten Platz aus zu starten wird interessant für mich, da ich so etwas näher an der Spitze dran bin und die Möglichkeit habe, von den vorderen Jungs etwas zu lernen.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: RedBull Honda WSBK

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