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WMAI Valencia: Das grosse Schweigen beim letzten Grandprix

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Das letzte Rennen der MotoGP-Saison 2016 ist Geschichte und wir waren für Racetrack News diesmal wieder live vor Ort. Sowohl am Grandprix-Wochenende als auch bei den anschließenden Tests gab es wieder einiges zu entdecken und kleine Details, bei denen wir genau hinschauen oder hinhören mussten. Manchmal blieb das hinhören diesmal jedoch aus, denn das große Schweigen machte die Runde. Was so ein Vertrag bei Teamwechsel eben so alles mit sich bringt und welche kleinen Fauxpas vielleicht dennoch passiert sind, könnt Ihr in unserem kleinen „Was mir aufgefallen ist“ nachlesen.

     

    • Am Mittwoch traf man bei der Anreise am Flughafen auf das halbe Fahrerlager; Stefan Bradl und Vater flogen ebenfalls Economy.
    • Auch Donnerstag konnte man in Valencia einige GP-Piloten treffen, den einen oder anderen bei Autogrammstunden die wenig besucht waren oder in kleinen, feinen Restaurants. Manch einer wurde dabei in neuer weiblicher Begleitung gesichtet – Namen werden nicht genannt.
    • Parken war in Valencia übrigens eine echte Katastrophe, man meide Privat-Parkgaragen, die zu Mietwohnungen gehören.
    • Die Valencianer fuhren trotz roter Ampel los um im Verkehrsfluß zu bleiben, dafür war die Anreise zum Circuit an sich gut organisiert.
    • Beim Valencia-GP gab es eine Honour Lap die keine Lap war, sondern eher ein Fotoshooting.
    • Abends war immer etwas los, Samstag präsentierte Tissot wieder die GP-Modelle für die kommende Saison.
    • Sieh an: Lorenzos Tissot Modell 2017 ist rot! Er durfte seine Uhr sogar Sonntag in der Pressekonferenz tragen!
    • Ansonsten schwieg man sich natürlich bzgl. Ducati aus,…
    • Bei Ducati zu frühstücken war allerdings echt beliebt unter den Media-Leuten, besser man meldet sich an.
    • Das erste Mal aufgefallen: In den Media Debriefs wurden die Stühle ausgetauscht. Rossi auf gelb – Lorenzo immer auf rot. Angeblich wäre das wohl schon immer so gewesen,… Ob Maverick auch eine eigene Stuhlfarbe bekommt?
    • Cal Crutchlow erkundigte sich vor jedem Debrief nach dem Stand in der Formel 1, daher sollten wir uns doch mit unseren Fragen beeilen.
    • Crutchlows Media Debrief Runde war trotz der „Eile“ immer sehr entspannt und witzig, auch wenn er mal über Bradls Fahrkünste wetterte.
    • Am Samstag gab es einige Partys im Fahrerlager, bei Estrellas wurde mit Bier und Band, bei Forward im 70s-Stil gefeiert.
    • Während der Champions-Fotosession wurde ein Feuerwerk an der Strecke gezündet.
    • Mika Kallio fehlte als KTM-Testfahrer bei den IRTA-Tests, es gab einen süßen Grund: Kallio wurde am Wochenende Papa, für seine Tochter gab es allerdings noch keinen Namen. Wie wäre es mit Katie Emma?
    • Die Startnummernfolge in der MotoGP sieht im kommenden Jahr schon besonders aus oder wann hat es schon mal eine Zahlenfolge von 41, 42, 43, 44, 45, 46 in der Königsklasse gegeben?
    • Am Montag an der Strecke anwesend zu sein, obwohl keine Tests stattfinden, war dennoch interessant:
      • Jedes Team zog Resümee und gab Einblicke auf 2017, … Jedes Team, außer Movistar Yamaha!
      • Bei Repsol verabschiedet sich Shuhei Nakamoto von seinem Posten, er wurde gleich von drei anderen bei HRC ersetzt.
      • Man sah die neuen Piloten zum ersten Mal in ihrer neuen „Teamkleidung“.
    • Jeder hatte so seine kleinen Angewohnheiten in der Pressekonferenz, Davide Brivio zählte z.B. zu den „Beine- um-den-Stuhl-wickel-Kandidaten“.
    • Am Test-Dienstag wurden rasch alle Boxen geschlossen, dies war echt merkwürdig in diesem Jahr. Nur bei Ducati erhielt man einen ständigen Einblick.
    • Jorge Lorenzo durfte zwar nicht erzählen wie sein erstes Mal lief, aber manchmal sagte die Mimik eh mehr als Worte.
    • Ducati unterlief am Test-Dienstag ein kleiner „Fehler“: ein „vergessener“ Ducati-Aufkleber auf Lorenzos Bike,… natürlich vergessen?!
    • Am Dienstag war dieses Jahr weniger zu tun als sonst. Nicht nur Lorenzo durfte sich nicht äußern, auch Vinales, Iannone etc. schwiegen sich aus.
    • Wer sich im Debrief vordrängelte, war im Fernsehen zu sehen,… das nächste Mal bemühe ich mich begeisterter zu schauen.

    Text und Fotos: Doreen Müller

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