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WMAI Sidecar Trophy Rijeka: Wenn Kleinigkeiten entscheiden

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Wie Ihr es von uns gewohnt seid, berichten wir nach der Veranstaltung was uns dort so ins Auge gestochen ist. Zur Internationalen Sidecar Trophy in Rijeka/Kroatien war unsere Redakteurin Doreen vor Ort. Hier sind Ihre Eindrücke…

  • Wer den Ausweis vergisst, der darf Slowenien nicht verlassen, auch wenn man nur 30km vom eigentlich Ziel: Rijeka, entfernt ist
  • Die Deutsche Botschaft stellt demjenigen auch gern einen neuen Pass zur Verfügung – kostet nur mal eben 65€.
  • Wer wegen vergessenen Pass zu spät kommt, muss nach Ankunft “Strafdienst” tun in der Geschirrspülabteilung.
  • Rijeka liegt sehr malerisch am Meer, auch die Strecke in Grobnik ist von der Umgebung her ein absolutes Schmuckstück
  • Das Automotodrom wurde in den 70ern gebaut, der Strecke sieht man ihr Alter an.
  • Die Piloten könnten unterwegs Blümchen pflücken vom Streckenrand oder aus den Rissen im Asphalt.
  • Es gibt viel grüne Auslaufzonen aber wenig Kiesbetten.
  • Die Steine im Kiesbett sind riesig und sorgen für einige Einschlaglöcher wenn man mit ihnen Bekanntschaft macht.
  • Trotz Konkurrenz untereinander, half man sich im Fahrerlager der Seitenwagen aus, mit Werkzeug, Benzin und Tank – Dankbare Währung war das Feierabendsbier als Gegenleistung.
  • Ein Streckenrundgang dauert 1,5h – je dunkler es wird, desto schöner wird die Strecke, weil man die Risse nicht mehr sieht.
  • Viele Fahrer sind gern in Rijeka, denn der Circuit hat ein schönes Layout mit vielen überhöhten Kurven.
  • Jeder Streckenposten hat ein eigenes Holzhäuschen.
  • Die Streckenposten schienen scheu gewesen zu sein, denn man sah recht wenig von ihnen.
  • Es gab wenige Fotografen an der Strecke, eigentlich nur 2.
  • Meine Kamera taugte nicht für Streckenaufnahmen, aber die Aussicht fürs Rennen war toll.
  • Die Leitplanken reichen nur bis zum Knie, deswegen traute ich mich nicht so nah ran
  • 6 Runden Sprint kommen einem sehr kurz vor.
  • Es waren viele “Oldies” da.
  • Als Safty-Car diente u.a. ein roter Ferrari. Man durfte sogar problemlos mitfahren.
  • Im Fahrerlager gibt es unterschiedliche Toiletten-Standards, Steh-WC’s, normale WC’s, neu, alt, ANTIK.
  • Die Männer nutzen die Toiletten und Duschen der Frauen, entweder konnten sie nicht lesen oder waren einfach zu faul zum Laufen.
  • Es gab auch unterschiedliche Boxen oder eher mehr Garagen.
  • Den Streckenfunk hat man nicht überall gehört.
  • In der Box ist es kühler als im Zelt.
  • An der Strecke lebten Salamander und komische “Grashüpfer”.
  • Eine Box eignet sich wunderbar um ein mobiles Büro aufzuschlagen, denn das Pressezentrum war geschlossen.
  • Im Fahrerlager gibt es eine Kneipenecke wo man gut und günstig essen kann.
  • In Grobnik kann man mit Euro bezahlen.
  • Wlan musste man für 4€/24h kaufen – es reicht aber nicht im ganzen Fahrerlager aus.
  • Beim Rennen konnte man an der Boxenmauer zuschauen.
  • Es gibt viele schöne Aussichtspunkte um die Strecke zu überblicken.
  • Das nächste Mal brauche ich einen Roller um besser von A nach B zu kommen.
  • Manchmal wird einem die eigene Lederkombi oder kaputte Handschuhe fast zum Verhängnis.
  • Kleinigkeiten, wie die Position des Transponders können über Platz 2 oder 3 entscheiden.
  • Die AGFC überreichte “handgefertigte” Trophäen.
  • Die Sidecar Trophy hatte bereits am Samstag schon eine Siegerehrung für die Sprintläufe. Die Sieger, die nicht in der Wertung zählen, haben ihre Pokale wieder weitergereicht – super Geste!
  • Ronja Mahl hat die weibliche Fraktion der Seitenwagenbeifahrer in Rijeka mehr als würdig vertreten.
  • Ohne die Frauen geht nix im Fahrerlager! Egal ob Koch, Hilfsmechaniker, Koordinator, sie waren immer und überall da!
  • Samstag spielte eine kleine Band in Box 2.
  • Für die Rückreise muss man viel Zeit besonders bei der Grenzkontrolle einplanen.


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Text und Fotos: Doreen Müller

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