Wissenswertes zum Texas-Grand Prix

Nach den Kontroversen des Argentinien-GPs trifft sich der MotoGP-Zirkus dieses Wochenende zum dritten Lauf der Saison 2018 in Texas. Als WM-Führender kommt zum ersten Mal seit 2004 wieder ein Fahrer als WM-Leader beim dritten Rennen an, der nicht aus einem offiziellen Werksteam stammt: Cal Crutchlow. Wir haben vor dem Texas-GP in Austin schon einmal einiges Wissenswertes zusammengefasst.

  • Der ungeschlagene König von Austin ist Marc Marquez. 2013 kam der Circuit of the Americas gemeinsam mit dem Spanier in die MotoGP-WM und seit dem konnte Marquez jedes Rennen dort gewinnen. Der Fahrer, der ihm am dichtesten kam, war Dani Pedrosa mit einem Abstand von 1,534 Sekunden (2013). Des Weiteren hält Marquez alle Zeiten-Rekorde.
  • Bei drei von fünf Rennen in Austin stand Dani Pedrosa mit auf dem Podium
  • Sechs verschiedene Fahrer fuhren bisher in Austin auf´s Podest. Nicht darunter sind gleich drei Fahrer aus den Top 5 im derzeitigen Gesamtklassement: Cal Crutchlow, Johann Zarco und Maverick Vinales.
  • Valentino Rossi konnte in Austin noch nie gewinnen. der CotA ist damit eine von drei Strecken im Kalender, auf denen “The Doctor” noch nicht ganz oben stand. Thailand und Aragón sind die anderen beiden
  • In den letzten beiden Jahren lag immer eine Werksyamaha im Kies: 2016 stürzte Rossi, 2017 Vinales
  • Das beste Suzuki-Ergebnis auf dieser Strecke ist ein Vierter Platz von Vinales aus dem Jahr 2016
  • sechs unterschiedliche Fahrer standen bei den ersten beiden MotoGP-Rennen auf dem Podium
  • In Texas wird seit 2013 gefahren. Damals waren es noch drei Rennen in den USA (Austin, Laguna Seca, Indianapolis). Jetzt gibt es nur noch einen US-Grand Prix.
  • Für Ducati gab es bislang drei Podestplätze (2x Dovizioso, 1x Iannone)
  • Austin ist einer von zwei Grand Prix´, der gleichzeitig mit der Superbike-WM (Assen) stattfindet. Der zweite ist der Australien-GP, der zeitgleich mit dem Saisonfinale der Superbikes (Katar) gefahren wird. 

Holte alle fünf Siege in Austin: Marc Marquez (© Repsol Honda)

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Michelin

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