WarmUP Magny-Cours: Cortese bei den Supersportlern vorne

Die Warm UPs fanden heute morgen bei noch kühlen Temperaturen statt und so zeigte das Termometer trotz Sonnenschein teilweise nur 10Grad über null an. Bei den Supersportlern nutzte Sandro Cortese diese Gegebenheiten am Besten aus und legte im 15-minütigen WarmUP die Bestzeit vor.Doch schon direkt hinter dem Deutschen lag sein ärgster Widersacher und Lokalmatador Jules Cluzel, welcher nur 0,151sec auf Cortese verlor. Dahinter komplettierten Caricasulo, Krummenacher, Perolari und der Österreicher Thomas Gradinger die Top6 der Yamaha Armada. Auf Rang 7 folgte abermals Raffaele de Rosa mit seiner MV Agusta als bester Fahrer, welcher nicht auf einer Yamaha sitzt. Der Go Eleven Pilot Christian Stange belegte den 15.Rang.

Bei den Superstock1000 Piloten zeigten sich Reiterberger wie auch sein ärgster EM-Widersacher Tamburini gut aufgelegt und der Italiener fuhr mit einer Zeit von 1:40,219sec zur Bestzeit. Dahinter lag der Polesetter Federico Sandi auf dem 3. Platz, vor Scheib (Aprilia), Marino (Yamaha) und Vitali (Aprilia). Markus Reiterberger wurde in dem Training sogar eine Runde aberkannt, da er die Streckenbegrenzung verließ. Jan Bühn erreichte auf seiner BMW mit einer Zeit von 1:42,004sec den 10 Rang.

Die Supersport300 WM Piloten gingen in dem kurzen WarmUP wie ein Schwarm Bienen auf die Strecke, weshalb es immer schwer ist in einen Rhythmus zu finden. Am schnellsten kam der Spanier Gonzalez mit der Situation zurecht und fuhr mit einer Zeit von 1:55,500sec zu Platz 1. Lokalmatador de la Vega belegte Rang 2 und der Niederländer Schotman Rang 3. Die Freudenberg Piloten Luca Grünwald, Jan-Ole Jähnig und Max Kappler belegten die Ränge 9, 19 und 34.

Die Superbike Piloten hatten ein etwas längeres Warm UP, da nach einem Sturz vom Althea BMW Piloten Loris Baz die Strecke gesäubert werden musste und somit die Session unterbrochen wurde. Am Ende zeigte Rea, dass er nicht zu unrecht wieder Weltmeister geworden ist und fuhr als einziger Pilot eine 1:36,824sec Runde, womit er seinen Teamkollegen Tom Sykes um 0,479sec auf Platz 2 verwies. Marco Melandri (Ducati), Alex Lowes (Yamaha), Eugene Laverty (Aprilia) und Lorenzo Savadori (Aprilia) vervollständigten die theoretischen ersten beiden Startreihen.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

 

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