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Walldürn (Odenwaldring) 2014 – 3. Lauf der Klassik Trophy GP125 S2

Nach dem Rennen auf dem Sachsenring hat sich mal komplett meine Welt verändert und nichts ist mehr wie vorher – kein Rennmotorrad mehr – umziehen usw.. 14 Tage nach dem Sachsenring wollte ich doch unbedingt in Walldürn an den Start gehen…


Eine Woche zuvor war die kleine Honda RS125R noch in der Kiste, nach 4 Jahren durfte die Maschine endlich das Licht der Welt erblicken. Nach viel Arbeit und wenig Schlaf zwischen Schrauben und Umzugskartons war sie Rennfertig – Yeah!!! Noch schnell Sprit organisieren und Reifenwärmer ausleihen (ohne geht gar nicht) Mut zur Lücke – bei Regen kein Fahren – Das ganze Wochenende blieb es trocken, die Nächte waren eisig kalt.

Kurzfristig konnte ich dann beim Garagenteam Böblingen unterschlüpfen. Markus Schürger (er belegte in der Supersport 1x Platz 2 und 1x Platz 1) und Gerhard Mitter standen mir mit Rat und Tat das ganze Wochenende zur Seite – das sich dann auch gelohnt hat. *freu* Ich bin mit Null Erwartungen angereist – ein neues Motorrad das fand ich doch sehr spannend.
Funktioniert denn auch alles so und und und….

Freitag standen 4 Einstellfahrten auf dem Zeitplan das für mich erstmal hieß “einfahren“ – Übersetzung ausloten (habe keinerlei Daten von meinem bisherigen Motorrad) und das Fahrwerk einstellen – das mussten die Jungs komplett übernehmen, sonst habe ich so ziemlich alles selbst geschraubt und wenn ich was nicht wusste haben sie es mir gezeigt. Ich kann also auch alleine losziehen.

Am Samstag für die Pflichttrainings war das Maschinchen für mich fast perfekt abgestimmt und wir verstehen uns Prima – so ein paar Feinheiten gehören noch gemacht. Nach dem 2. Zeittraining hatte ich die Pole geschafft. Meine Erwartungen waren absolut übertroffen.
Flugplätze sind nicht so meine Stärke, da wird doch viel auf der Bremse entschieden, aber auch das klappte in Walldürn Prima. 

Im 1. Rennen am Samstag Nachmittag – hatte ich “wie immer“ den Start vermasselt – ich kann nicht mehr genau sagen wie die Reihenfolge in die erste Schikane war und ob es nach der 3. oder 4. Runde war als ich die Führung übernahm. Im Ziel als Sieger Überglücklich. Das war schon ein tolles Gefühl als Erster über die Ziellinie zufahren.

Das 2. Rennen am Sonntag lief ähnlich ab, nur das ich die Führung schon nach der 2. Runde übernommen hatte und wieder der Meute davon gefahren.
Ganz schön cool zugewinnen…

Mein Dankeschön gilt allen die mir geholfen, mich unterstütz haben dies alles in kurzer Zeit umzusetzen ohne das Garagenteam Böblingen, Sidecarteam Schwegler, Königswartha e.V., meinen Mädels (die besten Freundinnen) wäre ein Start in Wallauern nicht möglich gewesen. 














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