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Vorschau Qatar: Was erwartet uns bei der Moto 3 und Moto 2?


Nachdem der Abschlusstest der Moto 2 und Moto 3 in Jerez buchstäblich ins Wasser gefallen ist, ist es nicht einfach, in beiden Klassen klare Favoriten für zu bestimmen. Wer alles für den Sieg in Qatar in Frage kommt, seht Ihr hier:

Moto 2:

Johann Zarco hat in seiner Moto 2-Vergangenheit schon des öfteren in Trainings einen guten Speed bewiesen. Im Rennen konnte dies der Franzose meist nicht in Ergebnisse ummünzen. Er war sowohl beim Valencia- als auch beim ersten Jerez-Test Schnellster und ist für das Ajo-Motorsport-Team definitiv ein Siegkandidat.

Tito Rabat wird als erster Moto 2-Fahrer überhaupt versuchen, seinen Titel zu verteidigen. Zwar stand er bei den Tests nie ganz vorn und erlebte in Jerez zudem einen schlimmen Highsider, spätestens im letzten Renndrittel dürfte er auf abgefahrenen Reifen jedoch konkurrenzfähig sein. Sein Hauptrivale 2014, Mika Kalif wechselte zum Italtrans Team und konnte bisher den Spitzenspeed noch nicht wiederfinden.

Sam Lowes wird in Qatar versuchen, seine Form aus den Vorsaison-Tests fortzuführen. Er fährt 2015 seine zweite Saison auf der Speed Up und dominierte im Regen von Jerez letzte Woche.

Mit Alex Marquez und Alex Ins starten zwei der drei besten Moto 3-Piloten des vergangenen Jahres 2015 in der Moto 2. Beide kamen noch nicht so recht in Fahrt, doch erlebte Maverick Vinales als Moto 3-Weltmeister 2013 Ähnliches, als er aufstieg. Auch Sandro Cortese brauchte damals etwas, um sich in der neuen Klasse zu etablieren.

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Moto 3:

Fabio Quartararo ist das größte Französische Nachwuchstalent zur Zeit. Der Dominator der spanischen Meisterschaft konnte beim Test in Valencia und Jerez die Bestzeit fahren und gilt berechtigterweise als ein Hauptfavorit für Rennsiege. Allerdings will der 15-Jährige nach eigener Aussage erst einmal in der WM ankommen.

Danny Kent fährt dieses Jahr im Leopard-Team von Kiefer Racing. Der Brite machte den Winter über einen soliden Eindruck und kann in Qatar sicherlich in der Spitzengruppe mitfahren.

Niccolo Antonelli setzte in Jerez und Valencia einige Highlights und ist allein von der Pace her ein guter Tipp für die Podestplätze.

Jorge Navarro vom Estrella Galiciá MVDS Team, konnte bei den Testfahrten das Tempo von Teamkollege Quartararo mitgehen und stand nach den drei verregneten Jerez-Tagen ganz vorn auf der Liste. Für den Rookie geht es zwar wie für so viele darum, die neuen Strecken zu lernen, doch der Grundspeed ist auf jeden Fall schon podestfähig.
Mit Maria Herrera, Jorge Martin, Gabriel Rodrigo, Jorge Navarro, Fabio Quartararo, Remy Gardner, Tatsuki Suzuki, Stefano Manzi, Andrea Migno, Darryn Binder, Hiroki Ono sind 11 Rookies in diesem Jahr am Start. Viele kommen aus der spanischen Meisterschaft oder dem Red Bull Rookies Cup und stellen die Hauptkonkurrenz für Philipp Ottl dar, der dieses Jahr Top 10 Platzierungen anpeilt. Besonders auffällig ist, dass nur vier Piloten älter sind als 21.

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Das erste Training beginnt am DONNERSTAG um 16:00. Ab 15:00 ist auf Eurosport eine Vorschau zu sehen, bevor es mit dem Trainingsprogramm weitergeht.

Text:  Dominik Lack

Foto: motogp.com


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