Valencia-Test: Werks-Yamahas arbeiten an Motor

Die Werks-Yamahas um Maverick Vinales und Valentino Rossi testeten in Valencia verschiedene Motoren, die für die kommende Saison zum Einsatz gebracht werden könnten.

Vinales war der erste der beiden Piloten, die am zweiten Tag auf die Strecke gingen, die – auch wenn erneut die Sonne schien – noch ziemlich kühl war. Der Spanier, der am Vortag die Bestzeit in den Asphalt gebrannt hatte, zeigte sich erneut fleißig und brachte nach 66 Runden eine 1:30,640 zustande, die er in seinem letzten Stint fuhr. Damit war er am Mittwoch Fünfter und verlor auf die Spitze knapp sechs Zehntelsekunden. Wie Teamchef Massimo Meregalli betonte, ging es dem Team jedoch nicht um die Rundenzeiten, sondern um das dauerhafte Gefühl für die Yamaha M1. „Das Team hat gut gearbeitet und das gute Gefühl kam wieder“ sagte Maverick Vinales im Anschluss. „Sicher, gestern habe ich mich auf dem Motorrad noch wohler gefühlt, aber ich bin dennoch zufrieden.“

Vinales als auch der Siebtplatzierte Rossi bekamen von Yamaha Motorenspezifikationen zu testen und auch neue Chassis waren zu sehen. „Es war ein langer Tag“ meinte Valentino Rossi, der als vorletzter Fahrer den Test 15 Minuten vor dem offiziellen Schluss beendete. „Wir haben uns auf die Motoren konzentriert und auch ein Paar andere Dinge ausprobiert, nichts Großes, aber das war am Ende nicht schlecht“

Für Movistar Yamaha geht es in zwei Wochen weiter auf dem Sepang International Circuit, wo das Team einen zweitägigen Privattest absolvieren wird, um die Daten, die man in Valencia sammeln konnte zu verarbeiten und umzusetzen.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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