Valencia-Test: Höhen und Tiefen bei Ajo Motorsport

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Beim Test in Valencia machten Miguel Oliveira und Brad Binder ihre zweite Ausfahrt auf der neuen Moto2-Maschine von KTM. Für das betreuende Ajo-Team lagen die Höhen und Tiefen bei den Testfahrten nah beieinander. Während Oliveira unter den unterschiedlichen Wetterbedingungen Fortschritte machte, musste Moto3-Weltmeister Binder mit einem Knochenbruch im Arm abreisen.

Oliveira legte am Dienstag zum ersten Mal im Regen fahren und legte 28 Runden zurück. Danach zeigte sich der Portugiese zufrieden:

“Diese zweit Testtage waren sehr positiv. Am ersten Tag waren die Bedingungen günstiger als heute und wir konnten viele Trocken-Runden fahren. Ich habe mich gut gefühlt mit dem Bike. Das Feeling verbessert sich und das Team arbeitet sehr gut. Wir konnten wegen des Regens noch nicht das testen, was wir uns für heute vorgenommen hatten, aber wir haben daraus das Beste gemacht und sind die ersten Runden unter nassen Bedingungen gefahren. 

Teamchef Aki Ajo schaut positiv auf die ersten Testfahrten des 2017er Projekts mit der neuen KTM. “Das Projekt steht noch am Anfang, aber wir sind überzeugt und glücklich mit dem, was wir in den letzten Tagen verbessert haben.” Gleichzeitig beklagt der Finne die Verletzung von Brad Binder, der mittlerweile in Barcelona bereits von Dr.Mir operiert wurde: “Die schlechten Nachricht war die Verletzung von Brad Binder. Das gefällt uns natürlich nicht, aber manchmal passiert so etwas in diesem Sport. Zum Glück verlief die OP unter der Betreuung von Dr. Mir gut und Brad hat nun Zeit, sich zu erholen. Ich hoffe, dass die Heilung schnell verläuft.”

 

Text: Dominik Lack

Foto: RedBull KTM Ajo

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