Valencia-GP: Oliveira rundet Moto2-Karriere mit einem Sieg ab

Miguel Oliveira bereitete seinem Red Bull KTM-Ajo-Team am letzten Renntag der Saison 2018 den zweiten Grund zum feiern. Der 23-Jährige holte sich den Sieg, nachdem zuvor im Moto3-Rennen Can Öncü ganz oben stand.

Am besten kam Xavi Vierge von der Linie weg und brachte sofort ein Paar Meter zwischen sich und Luca Marini. Für Letzteren dauerte das Rennen jedoch nicht lange. Marini rutschte in Kurve zwei aus, während exakt dasselbe hinter ihm auch Joan Mir und Lorenzo Baldassarri passierte.

Vorn wechselte die Führung und Miguel Oliveira übernahm das Zepter. Der Portugiese konnte sich um anderthalb Sekunden absetzen. Verfolger Nummer 1 war Alex Marquez, der mit Riesenschritten näher kam und sich schließlich Ende Start/Ziel vorbeibremste. Anschließend zog der Spanier davon.

Hinter ihm bekam Oliveira Besuch von Vierge und Iker Lecuona, bis kurz vor der Hälfte der Distanz Vierge die Front verlor und im Kiesbett landete. Der Siegkampf schien zwar zunächst geklärt, nahm allerdings bald wieder Fahrt auf, denn Oliveira konnte ein Paar schnelle Zeiten hinlegen. Der RedBull KTM-Ajo-Mann machte derart Druck, dass Marquez einen Fehler machte und sich nach einem Ausrutscher auf Platz drei wiederfand.

So gewann Oliveira unangefochten vor Lecuona und Marquez. Vierter wurde bei seinem letzten Moto2-WM-Rennen Mattia Pasini gefolgt von Remy Gardner, der in den letzten Runden Fabio Quartararo niederkämpfte. Marcel Schrötter hatte zwar eine gute Anfangsphase und mischte in den Top 5 mit. Im Verlauf des Rennens fiel er jedoch etwas zurück und kam letztlich auf Rang sieben ins Ziel. Dominique Aegerter fuhr im Saisonfinale einen versöhnlichen elften Platz ein. Lukas Tulovic musste das Rennen schon nach wenigen Runden beenden.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Red Bull KTM Ajo

 

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