Valencia-GP: Öttl „Können noch ein paar Sekunden finden“

65-philipp-oettl-ger_gp_7747-gallery_full_top_fullscreen

„Ich kann wieder ganz normal fahren,“ bemerkte Philipp Öttl am Freitagnachmittag. „Sie hatten zunächst nach meinem Sturz in Malaysia Röntgenaufnahmen gemacht und da war etwas gebrochen. Daher waren wir uns nicht ganz sicher, denn wenn wirklich das Kahnbein gebrochen wäre, dann hätte es zwei Monate gedauert bis alles wieder in Ordnung gewesen wäre. Wir wollten einfach auch auf Nummer sicher gehen und habe noch ein paar Untersuchungen in Salzburg machen lassen. Da war aber Gottseidank nix,“ stellte der Ainringer klar, denn nach dem Malaysia-GP gab es zunächst negative Nachrichten ob Öttl überhaupt beim Saisonfinale starten könne. Der Auftakt hätte jedoch nicht besser laufen können für den jungen Deutschen. Im ersten freien Training lag Öttl auf Platz 14 und legte am Nachmittag noch einmal einen Zahn zu. In einem dicht beieinanderliegenden Fahrerfeld erreichte Öttl am Freitag im Gesamtranking die fünftschnellste Rundenzeit. „Es war gut. Im ersten Training fahren wir meist mit einem neuen Reifensatz durch und deswegen sind wir da meistens nicht ganz so weit vorn. In der zweiten Session haben wir hingegen einiges ausprobiert, die Strecke kenne ich auch ganz gut von daher lief es heute Nachmittag besser. Allerdings können wir denk ich morgen noch ein paar Sekunden finden.“

Text: Doreen Müller

Foto: motogp.com

 

Trackback von deiner Website.

Kommentieren