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Valencia-GP: Öttl „Grundspeed für nächste Saison höher setzen“

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Beim finalen Grand Prix auf dem Circuit Ricardo Tormo ging Philipp Öttl am Sonntag von Platz 7 aus ins Rennen. Getreu dem Motto „Pokal oder Spital“ versuchte der 20-Jährige bis ans Podium heranzukommen, kam jedoch mit einem Platz Verlust ins Ziel. Acht WM-Punkte brachte dies dem Ainringer ein, dennoch war ihm nach Scherzen danach nicht ganz zumute.

„Ich habe leider im Rennen doch ein paar Probleme mit der Hand bekommen,“ erklärte Philipp Öttl am Ende des Tages. „Es war einfach keine Kraft mehr in der Hand. Vor einer Woche habe ich noch Gips getragen, das macht schon etwas aus, speziell wenn man dann auf dem hohen Niveau fahren muss. Den Tag zuvor habe ich es auch schon gemerkt und gehofft dass es heute kein Problem wird, jedoch bereits in der dritten Runde ging es los.Es hat sich auf das Fahren ausgewirkt und auch auf die Linie, somit war nicht mehr drin. Top Ten ist an sich schon nicht schlecht, aber mein Ziel war eigentlich ein anderes gewesen,“ so der Ainringer.

Auch wenn das Ergebnis ihn nicht gänzlich zufrieden stellte, sieht die Bilanz am Ende der Saison recht vernünftig aus. Mit einer Pole Position und sechs Top Ten Plätzen, sowie weiteren Platzierungen in den Punkten erreichte Philipp Öttl in diesem Jahr den 12. Rang und findet sich somit im vorderen Mittelfeld einer der stärksten Motorsportklassen der Welt wieder. „Wir haben in diesem Jahr gute Fortschritte gemacht. Ab Saisonhälfte haben wir bis auf Sepang immer Punkte machen können. Natürlich kann es mal passieren, dass man sich verletzt aber dennoch ist es letztlich für uns gut ausgegangen. Wir haben mehr Punkte als letzte Jahre geholt und uns auch im Gesamtranking verbessert,“ fasste Öttl seine Saison selbst zusammen und sieht durchaus weiteres Verbesserungspotenzial, vor allem bei sich selbst. „Ich möchte meinen Grundspeed höher setzen und werde ein paar Kleinigkeiten am Fahrstil ändern. Besonders in den Kurven habe ich gemerkt, dass mir dies dann einfach mehr Vertrauen gibt.“

Text: Doreen Müller

Foto: motogp.com

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