Valencia-GP: Marquez holt sich die Führung

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Bei strahlendem Sonnenschein und unter besten Bedingungen startete dritte freie Training der Königsklasse beim Grand Premio Motul de la Comunitat Valenciana. Zum Einen beste Bedingungen um eine gute Rundenzeit zu finden, andererseits schwierig sollte es am Rennsonntag doch Regen geben. Mit 1:30.258 konnte sich zumindest Marc Marquez sicher sein, dass er sich auf dem besten Weg befindet im Qualifying um die Pole Position beim finalen Showdown kämpfen zu können.

Der MotoGP-Weltmeister war bereits am gestrigen dicht an Jorge Lorenzo dran, konnte seinen Kontrahenten letztlich jedoch nicht knacken. Beim dritten freien Training gelang es dem Spanier jedoch seinen Landsmann Zweihundersteln von der Spitze abzulösen, welcher dieser die erste Hälfte des Trainings erneut inne hat. Auch Maverick Vinales schob sich zum Schluss noch an Jorge Lorenzo vorbei und verwies diesen auf Platz drei. Mit Platz vier und 0,453 Sekunden Rückstand zum Führenden konnte sich Andrea Dovizioso zufrieden zeigen, gefolgt von Dani Pedrosa, der trotz seiner Verletzungen auf Platz fünf flog. Pedrosa erklärte in der Pressekonferenz am Donnerstag zwar, dass er die Sache langsam angehen wolle. Davon war bereits am Freitag jedoch wenig zu verspüren. Am Morgen ging der –jährige die erste Sitzung noch besonnen an, beendete diese allerdings schon mit der zwölftschnellsten Zeit und liess am Nachmittag mit Platz 10 weitere GP-Kollegen sauber hinter sich stehen.

Auch Valentino Rossi blieb am Samstagmorgen hinter Dani Pedrosa. Der neunfache Weltmeister hatte in der Trainingssession anscheinend erneut mit der richtigen Balance seiner Yamaha zu kämpfen und kam über den neunten Platz nicht heraus. Vor ihm hielt sich mit 0,018 Sekunden Vorsprung Andrea Iannone, welcher mit der Strecke in Valencia auch immer so seine Schwierigkeiten hat.

Stefan Bradl wurde 14ter. Mika Kallio bildete mit der KTM RC 16 zwar erneut das Rücklicht in der GP-Klasse konnte in der letzten Runde seine Rundenzeit von 1:33.547 auf 1:32.772 deutlich steigern. Dennoch fehlten dem Finnen noch 2,514 Sekunden zur Tabellenspitze, auf seiner Vordermann Loris Baz betrug der Rückstand allerdings nur Dreihunderstel, zu Aprilia Neunhunderstel und zu 1 Sekunde.

Text: Doreen Müller

Foto: Repsol Honda

 

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