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Valencia-GP: Lorenzo fährt beim finalen Showdown zur Pole

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Bereits im Qualifying der Königsklasse gab es am Samstagnachmittag Szene, wie sie sonst im Rennen zu sehen sind. Es ging ziemlich hitzig zu, vor allem Marc Marquez wirkte fast verbissen auf seiner Jagd nach der Pole Position.

Nachdem Jorge Lorenzo die Freien Trainings am Freitag dominiert hatte, lag am Samstag der Weltmeister zunächst der Weltmeister vorn und zeigte, dass er das Finale nicht nur mit einem WM-Titel sondern auch mit einem Sieg in Valencia beenden möchte. Marquez kämpfte bereits vom dritten freien Training an um die Führung und nahm in der Trainingssession vor dem entscheidenden Qualifying noch einen Sturz in Kauf. Der Spanier eilte anschliessend an die Box zurück, um den Start der Quali-Sitzung abzuwarten. Derweil schaffte es Valentino Rossi seinen Rückstand des Vortages aufzuholen und bis auf den vierten Rang an Marquez und Lorenzo heranzukommen.

Bevor es jedoch, um die Frage ging, wer beim letzten Rennstart des Jahres am Sonntag von Platz 1 aus ins Rennen gehen würde, hatten die Teilnehmer des Q1 die Möglichkeit ihre Ausgangsposition zu verbessern. Sowohl Cal Crutchlow als auch Danilo Petrucci schafften schliesslich den Sprung in die zweite Sitzung. KTM- Pilot Mika Kallio konnte sich ebenfalls deutlich steigern und liess Tito Rabat und Yonny Hernandez hinter sich.

Im anschliessenden Q2 ging es dann deutlich straffer zur Sache! Zunächst war es Andrea Iannone, der für Aufregung sorgte als er Marc Marquez abdrängte und ihn somit zwang seine Runde abzubrechen. Auch Cal Crutchlow musste die Zeitenjagd ungeplant beenden und stürzte. Crutchlow rappelte sich jedoch schnell auf, sprang über die Streckenbegrenzung und eilte direkt zur Box, hatte aber keine Gelegenheit mehr seinen Startposition zu verbessern.

 

Die Pole Position holte sich letztlich Movistar Yamaha Pilot Jorge Lorenzo mit einer Zeit von 1:29.401. Auch Marc Marquez hatte zuvor eine 1:29er Rundenzeit erreicht, bleibt mit einem Rückstand von 0,340 Sekunden jedoch auf Startplatz 2. Valentino Rossi hingegen schien endlich ein Mittel gegen die Probleme mit seiner Yamaha gefunden zu haben. Der neunfache Weltmeister komplettiert die erste Startreihe beim finalen Grandprix, gefolgt von Maverick Vinales auf Position fünf und Andrea Dovizioso auf sechs.

Pol Espargaro zeigte das gesamte Wochenende über ebenfalls eine starke Performance und belohnte die Arbeit seines Teams mit Startplatz 6. Dahinter bilden Andrea Ianonne, Dani Pedrosa, Aleix Espargaro und Bradley Smith die Top Ten. Stefan Bradl geht von Platz 17 aus ins Rennen. Mika Kallio sicherte sich Startposition 20 und verbesserte seine Rundenzeit dabei um 1,5 Sekunden!

Text: Doreen Müller

Foto: Movistar Yamaha

 

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