Valencia-GP: Kallio „Problem mit Speedsensor“

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Das Wochenende war für KTM und Mika Kallio wie eine Achterbahn der Gefühle. Mit viel Vorfreude war das Wildcard-Team in Valencia an den Start gegangen, am Freitag folgte in den freien Trainings jedoch die erste Ernüchterung bis es Samstag mit der neuen RC16 eine deutliche Leistungssteigerung gab. 
Mehr als eine Sekunde kam man schliesslich bis auf die permanenten GP-Fahrer heran und rechnete sich für das Rennen am Sonntag gute Chancen aus, ein,  zwei Plätze wett zu machen. Nach einem guten Start und zwei Positionen Gewinn kam dann jedoch leider das vorzeitige Renn-Aus für KTM.  

„Es war natürlich nicht das beste Ende für uns, wir wollten die letzte Runde erreichen und ins Ziel kommen,“ betonte Mika Kallio am Ende des Tages. „es ist passiert, was passiert ist. Es sieht ganz danach aus, als hatten wir ein Problem mit einem Speedsensor im Hinterrad, also etwas elektronisches, ein Problem was wir zuvor nie hatten,“ versuchte der Finne zu erklären. „Wir sind fünf, sechs Runden ohne irgendwelche Probleme gefahren. Doch dann wurde das Fahren immer schwieriger und der Abstand zu den anderen Fahrern wurde immer grösser. Ich versuchte weiter zu machen, doch dann verloren wir auch das zweite Signal und es war nicht möglich weiter zu fahren, das war der Grund weshalb ich schliesslich an die Box zurück kehrte. Gestern konnten wir ganz gut demonstrieren, das wir nicht zu weit von den anderen Bikes entfernt sind, das wir mit der Gruppe mithalten können, auch konnte ich im Rennen mit den anderen Jungs kämpfen und ihnen folgen, das sind alles positive Dinge für die Zukunft und nach den Runden kann ich sagen, dass unser Motor stark ist. Ich bin sehr glücklich damit, wie gut es möglich ist aus der Kurve heraus zu beschleunigen, dass ist gut für uns. Auch die Balance ist gut, ich hatte keine Probleme mit dem vollen Tank, aber der Grip in den Kurven und das Spinning ist etwas an dem wir noch arbeiten müssen.“

Text: Doreen Müller

Foto: motogp.com

 

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