Valencia-GP: Kallio „Die Realität zeigt wo wir stehen“

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Nach einer langen Testzeit, bei dem Mika Kallio oftmals allein seine Runde mit der neuen KTM RC 16 drehte, richteten sich alle Augen heute gespannt auf den finnischen Testfahrer und sein Team. Alles wartete darauf welche Rundenzeit beim ersten Einsatz in der Königsklasse letztlich auf der Uhr stehen würde. Doch das Ergebnis schien KTM heute deutlich zu ernüchtern, zwei Sekunden im ersten freien Training und knapp drei Sekunden am Nachmittag betrug der Rückstand auf den Trainingsbesten Jorge Lorenzo. Ein Ergebnis mit dem man bei KTM eigentlich nicht gerechnet hatte.

„Die Realität spiegelt unsere Resultate wieder,“ eröffnete Mika Kallio am Ende des ersten freien Trainings. „Der Tag war nicht sehr positiv, denn der Unterschied ist schon noch deutlich spürbar und 2,5 Sekunden sind eine grosse Lücke und das war eine grosse Überraschung für uns, denn wir dachten wir wären näher dran an den schnellsten Jungs,“ so der Finne weiter und wirkte dabei weniger glücklich. „Wir haben viel zu verbessern, andererseits war es auch unser erster Tag und wir haben noch Rennzeit um zu schauen, was wir tun können um uns zu verbessern. Das Hauptproblem war heute der Hinterreifen. Ich hatte keinen Grip. Ich versuchte beide Bikes und testete ebenfalls beide Optionen, aber keine brachten eine Lösung. Das Spinning machte uns viele Probleme und ich verlor eingangs in den Kurven den Kontakt, das kostete uns viel Zeit. Aber das ist nun die Realität und mit dieser müssen wir arbeiten. Wenn wir eine Möglichkeit finden das Spinning-Problem zu lösen, wird sich denke ich auch der Top-Speed verbessern. Wir müssen uns um eine Sekunde verbessern, um näher dran zu sein.“

Text: Doreen Müller

Foto: KTM Factory Racing

 

 

 

 

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