Valencia-GP: Intact-Piloten fehlt es an Gefühl

Die Fahrer von Intact-GP erlebten einen zwiegespaltenen Qualifying-Tag. Zwar spiegeln die Ergebnisse eine solide Performance wieder, doch am Gefühl für die Suter mangelt es sowohl bei Marcel Schrötter als auch bei Sandro Cortese. 

Letzterer hatte zudem im FP3 einen Sturz zu verzeichnen. In der Startaufstellung steht Cortese auf Platz 13, Schrötter verpasste als Zehnter knapp die dritte Startreihe.

Marcel Schrötter:

„Eine kleine Enttäuschung ist heute schon da, weil ich nicht ganz das erreicht habe, was ich mir vorgenommen habe. Generell war es keine schlechte Arbeit, ich konnte viele schnelle Runden drehen. Ich spüre einfach, dass es an der einen oder anderen Ecke fehlt und ich nicht so fahren kann, wie ich es gern hätte. Ich finde leider zur Zeit keine Lösung, wie ich schneller sein kann. Vielleicht können wir am Bike noch etwas finden, was uns hilft.

Wir haben in den Trainings genau gesehen, an welchen Punkten es bei uns fehlt. Im Qualifying hatte ich anfangs einen guten Vergleich und vielleicht werden wir uns jetzt darauf konzentrieren. Die Top-Ten sind gut, aber es ist schade, dass Nakagami am Schluss noch vorbei gezogen ist. Ich hätte natürlich gern die dritte Reihe gehalten. Wenn ich mir aber die Bilanz seit Aragon ansehe, bin ich immer in die Top-Ten gefahren und das ist nicht schlecht. Trotz meiner Schmerzen, schaffen wir es, einigermaßen dabei zu sein. Natürlich wollen wir mehr, aber leider war nicht mehr drin. Die Pace selbst ist nicht allzu schlecht. Der neue Reifen, den wir hier haben, ist im Vergleich zu den vorherigen Reifen, mit denen man nach 30 Runden immer noch identische Zeiten fahren konnte, eher untypisch. Nach sechs, sieben Runden wird es schon schwer, die Zeiten zu wiederholen. Ich bin zum Glück nicht so weit weg von meiner Bestzeit und vielleicht sind wir über die Distanz besser.“

Sandro Cortese:

„Gefühlt hängen wir schon etwas zurück. Für mich ist es schwierig, eine richtig schnelle Runde rauszuhauen. Ich habe kein optimales Vertrauen in das Vorderrad und tue mir da schwer. Am Schluss hat es zwar für einen 13. Platz gereicht, aber das ist natürlich nicht zufriedenstellend. Wir müssen für morgen jetzt einfach schauen, dass wir im Warm-Up noch das eine oder andere ausprobieren, um ein versöhnliches letztes Rennen fahren zu können.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

Tags:, , ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren