Valencia-GP: Dovizioso meistert das Regenchaos

Der Große Preis von Valencia wurde vom Regen dirigiert. Neben einer Vielzahl von Stürzen und einem Abbruch bot das letzte Saisonrennen der Königsklasse aber mit Andrea Dovizioso auch einen versöhnten Sieger und zusätzlich ein Überraschungspodium.

Zunächst begann das MotoGP-Rennen mit einem topmotivierten Alex Rins, der nach vorn stürmte und sich vor Dovizioso absetzte. Dahinter griffen Marc Marquez und Pol Espargaró an. Die ersten Fahrer, die den schwierigen Bedingungen Tribut zollten, waren Aleix Espargaró und Jack Miller, die beide heftig abflogen. Als nächstes erwischte es Danilo Petrucci, der seiner Pramac-Ducati in Kurve 13 wegwarf. Kurz darauf folgten Tom Lüthi und schließlich auch Pol Espargaró, auch wenn Letzterer weiterfahren konnte. 

Auch Marc Marquez machte unsanfte Bekanntschaft mit dem Asphalt und crashte im Podiumskampf. Anschließend jagte sich das Trio Rins-Dovizioso-Rossi. Maverick Vinales rückte derweil näher an Rossi heran, stoppte jedoch abrupt, als auch er mit einem Highsider stürzte. Wenig später entschied die Rennleitung, dass die Bedingungen zu gefährlich sind und die roten Flaggen wurden geschwenkt. 

Rennen Nr.2 – 14 Runden-Sprint

Nachdem der Regen abgenommen hatte, wurde das Rennen mit einer Distanz von 14 Runden neugestartet. Alex Rins, der nun auf Pole Position stand, ging erneut in Führung, behielt diese aber nur eine Runde lang. Danach schob sich Andrea Dovizioso auf Platz eins und ließ fortan nichts anbrennen. Der Italiener gewann. Die Verfolgung nahm zwischenzeitlich Valentino Rossi auf, der es jedoch in Turn 12 übertrieb, ausrutschte und schließlich als 13 über die Linie fuhr.

Zweiter wurde deshalb Alex Rins, doch das Team, das von allen am meisten zu feiern schien, war das KTM-Team: Pol Espargaró kämpfte sich an Dani Pedrosa vorbei und holte das erste Podium für den Österreichischen Hersteller. Michele Pirro, der 2011 in der Moto2 an gleicher Stelle sein erstes Rennen gewann, wurde Vierter. Dani Pedrosa kam bei seinem letzten MotoGP-Rennen als Fünfter ins Ziel. Stefan Bradl behielt derweil ebenfalls die Nerven und sah die Zielflagge als Neunter.

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Text: Dominik Lack

Foto: Ducati Media House

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