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Update: TT Isle of Man 2014: Harrison-Familie schreibt Geschichte – Dean mit Lightweight-Sieg

Update: Sechster Renntag auf der Isle of Man 2014: Lightweights


Bestes Wetter erwartete die Lightweight-Fahrer am finalen Renntag bei der TT auf der Isle of Man. Die Bedingungen auf der Strecke waren mit strahlendem Sonnenschein perfekt, lediglich der Wind nahm in den Bergregionen immer mehr zu.

RC Express Kawasaki-Pilot Dean Harrison sicherte sich von Beginn an die Führungsposition und wurde mit 14,6 Sekunden Vorsprung vor dem Vorjahressieger James Hillier und James Cowton Erster. Damit stellt die Familie Harrison einen besonderen Rekord auf. Es ist das erste Mal in der TT-Geschichte, dass Vater und Sohn innerhalb einer Woche beim gleichen Event einen Sieg einfahren können. Am Samstag erst war Conrad Harrison Sieger bei den Sidecars gewesen. Vater-Sohn-Erfolge gab es in der Vergangenheit nur mit Zeitversatz, etwa bei Tony/David Jefferies oder Robert/Michael Dunlop.

Bereits beim ersten Zeitenmesspunkt stand Harrison auf Position 1 der Liste. Ivan Lintin, der als erster gestartet war, schied gleich in der ersten Runde bei Union Mills aus. An der Spitze baute Harrison seinen Vorsprung auf Hillier mit einer Startrunde von 117, 897mph auf 10 Sekunden aus. Dieser konnte wiederum als Zweiter den Abstand zum Dritten, James Cowton auf 8,4 Sekunden vergrößern. Die Plätze Vier bis Sechs waren konstant von Keith Amor, Jamie Hamilton und Oliver Linsdell besetzt. Einen weiteren frühen Ausfall hatte Lee Johnston zu vermelden.

Auf dem Vormarsch war zu diesem Zeitpunkt des Rennens Michael Russell, der Cowton den dritten Platz abnahm, jedoch nach einem Boxenstopp bei Quarterbridge ausfiel. Ebenfalls nach vorn ging es stetig für den 2012er Sieger Ryan Farquhar, der sich in den Kampf um Platz 6 einmischte. Die ersten vier waren auf der Zeitenliste nur durch etwa 35 Sekunden getrennt.
Die Führung von Harrison war in Runde zwei bei Bungalow auf 14,4 Sekunden angewachsen, bei Beginn der letzten Runde (3) waren es sogar 18. Innerhalb dieser letzten Runde gab James Hillier alles und kam allmählich wieder näher an den Führenden heran. Das hohe Tempo zeigte auch seine 118,909 mph- Runde, mit der er nur knapp unter dem eigens aufgestellten Lightweight-Rekord lag.

Beim Zieleinlauf gab es für Harrison noch eine kurze Schrecksekunde, da er mit der Tankfüllung in die Bredouille kam. Im Windschatten vom Vierten Keith Amor rollte er aus, behielt dabei aber souverän die Führung. Amor lag am Schluss vor Jamie Hamilton und Oliver Linsdel. Ryan Farquhar wurde Siebter vor Dan Cooper. Rookie Danny Webb landete mit ansehnlicher Performance auf dem 12. Rang.




Text: Dominik Lack, Isle of Man TT Press Office

Fotos: Isle of Man TT Press Office

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