Unsere Nachsaisonfragen beantwortet von… Jesko Raffin

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Die alte Saison ist vorbei und der eine oder andere zieht Resümee was im vergangenen Jahr passiert ist. Natürlich interessiert uns auch ob jeder seine Ziele, die er sich Anfang der Saison gesteckt hat erreichte und wie Fahrer ihre Winterpause nutzen werden. Daher haben wir auch den Valencia-GP mit genutzt, um einzelnen Fahrern unsere Nachsaisonfragen zu stellen. Auch Moto2-Pilot Jesko Raffin nahm sich die Zeit für einen kleinen Rückblick.

Was war Dein bester Moment 2016?
“Das ist die Vertragsverlängerung, diese war schon ein großer Moment für mich. Aber auch die Pole Position bzw. die knappe Pole Position in Australien war schon geil. “

Wer war Dein stärkster Rivale in diesem Jahr und warum?
“Eigentlich alle! Aber schlussendlich ist es erstmal immer der erste, der an der Spitze fährt,… denn den gilt es immer zu schlagen und somit ist es fast egal wer  auf der Pole steht. Es ist immer der Fahrer, der in Führung liegt, der Dein größter Rivale ist! Ich habe keinen speziellen Konkurrenten für mich, sondern für mich ist immer das Ziel so nah wie möglich an der Spitze zu sein.”

Welcher Fahrer hat Dich in diesem Jahr am meisten überrascht?
“Vinales, der hat richtig Gas gegeben. Hut ab vor seiner Leistung! Er hat richtig gut gearbeitet.”

Konntest Du Deine Ziele erreichen?
“In der zweiten Hälfte der Saison mehr oder weniger ja. Mein Ziel war Punkte zu holen. Insgesamt habe ich 14 Punkte, auch der achte Platz beim Sachsenring war ein gutes Ergebnis. Ich konnte meine Ziele erreichen, allerdings leider erst ab der zweiten Saisonhälfte.”

Worüber hast Du Dich in dieser Saison am meisten geärgert oder was war das schwierigste für Dich?
“Ich habe nichts spezielles, was mich geärgert hat.”

Was ist das erste was Du machst, wenn die Saison am Sonntag nach dem letzten Rennen vorbei ist?
“Das erste was ich machen werde, ist mich bei meinem Team Sports-Millions-EMWE-SAG zu bedanken, für die letzten zwei Jahre.”

Worauf freust Du Dich am meisten im kommenden Winter?
“Auf eine Pause vom Fliegen und dass ich mal mein eigenes Bett und meine eigene Toilette benutzen kann! Natürlich ist es auch mal schön ein paar Tage einfach das Motorrad bei Seite legen zu können, andererseits freue ich mich schon jetzt auf die Arbeit mit dem neuen Team Carxpert Interwetten, auf die neue Saison und die neue Chance.”

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Was ist die größte Veränderung für Dich in der nächsten Saison?

“Das Team wird eine große Veränderung sein und dass ich nicht mehr mit meinem Crew-Chief zusammen bin, Michael (Ferger), mit dem ich schon sehr, sehr lange zusammengearbeitet habe. Es gab keine Möglichkeit ihn mitzunehmen. Mit ihm verbindet mich nicht nur das gute Arbeitsverhältnis, sondern auch eine enge Freundschaft. Ausserdem sind wir in den vergangenen Jahren gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen. Es tut mir wirklich leid. Nichtsdestotrotz werde ich diese wohl einmalige Gelegenheit beim Schopf packen und mich in meiner neuen Umgebung gut einfinden und freue mich schon jetzt auf die Saison 2017.”

Text: Doreen Müller

Fotos: Maria Pohlmann

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