Unser Start in die Vorsaison mit… Max Böttcher


Die neue Saison rückt immer näher, die Vorfreude steigt. Wir haben die Winterpause genutzt, um mit unzähligen Fahrern über das Abenteuer 2017 zu sprechen. Mit dabei ins unserer Vorsaisonfragen-Runde der ehemalige Yamaha R6 Pilot Max Böttcher. Der Leipziger wechselte 2016 mit seiner R6 in den Deutschen Rundstrecken Cup und wurde dort 2016 Vizemeister der STK 600 Klasse.

Wie bereitest Du Dich auf die Saison vor?
Wie schon einigen Jahre, betätige ich mich sportlich relativ aktiv. Seit Mitte 2015 bin ich nahezu 6x die Woche im Fitnessstudio. Wenn es auf die Saison zu geht, beginne ich allerdings das ein oder andere Mal mehr laufen zu gehen und werde wieder ein paar Kilo abnehmen.

Gibt es in diesem Jahr Veränderungen für Dich?
Und was es für Veränderungen für mich gibt! Ich werde nach drei Jahren von der 600er Supersportler auf die 1000er Big Bikes umsteigen und habe mir eine BMW S1000RR gekauft. Des Weiteren wird sich dieses Jahr das Verhältnis zwischen Langstrecken- und Sprintrennen ändern, denn ich werde für das Team Racefoxx #101 im Deutschen Langstrecken Cup an den Start gehen. Durch die viele Fahrtzeit in der Langstrecke hoffe ich, dass ich mich in diesem Jahr gut auf die BMW einschießen kann. Zwei Läufe werde ich voraussichtlich nicht fahren, dafür möchte ich 1-2 Gaststarts in anderen Serien fahren. Aber schauen wir erstmal, wie ich mich auf der 1000er wohl fühle.

Auf welches Motorsport Ereignis freust Du Dich dieses Jahr besonders? Und warum?
Ich freue mich auf jede einzelne Veranstaltung wie verrückt, denn die drei Gaststarts in der DLC haben mir 2016 schon immens viel Spaß bereitet. Die Jungs von Racefoxx sind mir unheimlich sympathisch und meinen Fifty kenne ich ja schon seit 2014. Ein Highlight wird aber wohl die Teilnahme bei der IRRC in Schleiz. Ich liebe diese Strecke und ich muss dort dieses Jahr unbedingt hin! 2016 stand ich dort schon auf dem Podium im Deutschen Rundstrecken Cup und das motiviert mich zusätzlich.

Wer wird in diesem Jahr Dein schwerster Konkurrent sein?
Mein härtester Konkurrent sitzt zwischen meinen zu groß gewachsenen Ohren. Als ehrgeiziger Sportler will man oft mehr als man kann. Ich habe mir letztes Jahr oft selber zu viel Druck gemacht. Ich werde wesentlich leichtfüßiger und frei von Gedanken an den Start gehen und vor allem eins haben, Spaß! Langfristig betrachtet, würde ich mir wünschen auch einmal bei der IDM oder der Speedweek in Oschersleben mit an den Start gehen zu können. Davon träume ich schon eine Weile, aber Ziel ist es wie gesagt maximalen Spaß zu haben.

Ein vollkommen verrückter Rennfahrer namens Jan Schäffer sagte damals ironischer Weise immer: „Ich werde nur so schnell fahren wie mit aller Gewalt geht!“

 

Racetrack News wünscht alles Gute für die Saison. Gib Gas!

 

Text: Doreen Müller

Foto: Privatarchiv Max Böttcher

 

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