Unser Start in die Vorsaison mit…Luke Stapleford

Die neue Saison rückt immer näher und wir haben die Winterpause genutzt, um mit unzähligen Fahrern über das Abenteuer 2017 zu sprechen. Heute haben wir den britischen Triumph Piloten Luke Stapleford im Interview.

Wie bereitest Du Dich auf die neue Saison vor?

Ich habe einen Vollzeitjob in dem Transportunternehmen meiner Familie, das nimmt am meisten Freizeit in Anspruch. Meine Arbeitszeit ist in der Regel von 9-17Uhr, trainieren tue ich meist abends. Außerdem genieße ich es, wenn ich alle möglichen Arten an Motorräder wie MX oder Pit Bikes fahren kann. Meine Vorbereitung in diesem Winter ist wahrscheinlich die Beste überhaupt, denn ich fuhr beim letzten Rennen in Katar noch auf die Pole Position, was mir einen extra Schub Motivation für die neue Saison gibt und somit das Training leichter macht.

Gibt es Veränderungen für Dich?

Die größte Veränderung ist es, dass wir auf das neue Modell der Triumph Daytona 675R umsteigen. Ich denke, die Richtung in die das Bike arbeitet kommt uns entgegen, daher kann ich es kaum abwarten wieder draufzusitzen.

Auf welches Motorsport Ereignis freust Du Dich dieses Jahr besonders? Und warum?

Die letzte Saison war meine erste überhaupt in der Supersport WM und ich habe immer nur von Rennen zu Rennen geschaut. Aber in diesem Jahr kenne ich alle Rennstrecken und ich freue mich auf den Saisonauftakt in Phillip Island. Ich habe es genossen und finde, dass der Lebensstil dort zu mir passt, deshalb möchte ich da in Zukunft öfter hin. Aber ich möchte in den nächten Jahren auch unbedingt wieder zurück zum Daytona 200 Rennen in Florida.

Wer wird in diesem Jahr Dein schwerster Konkurrent sein?

Ohne jeden Zweifel ist Kenan Sofuoglu im Moment der härteste Gegner in der Supersport WM, dazu gibt es jede Menge weiterer starker Fahrer in dieser Klasse. In diesem Jahr denke ich, sind wir aber auch in der Lage regelmäßig um Podestplätze und auch Siege zu kämpfen!

Was sind deine Ziele für diese Saison?

Mein Ziel ist es so oft wie möglich auf dem Podium zu stehen und am Ende in der WM unter den Top 5 zu liegen. Ich weiß, dass das Ziel sehr hoch angesetzt ist, aber ich habe nun eine Saison des Lernens hinter mir und bin daher besser vorbereitet als vorher. Es gibt somit keinen Grund, die Ziele nicht höher anzusetzen.

Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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