Ungewissheit vor dem Argentinien-GP

MotoGP Argentinien Pressekonferenz

Der große Preis von Argentinien im Autodromo Termas de Rio Hondo birgt für die MotoGP-Piloten einige Ungewissheiten. Michelin hat auf dem südamerikanischen Kurs nur einmal wirklich getestet und auch die Elektronik birgt Ungewissheiten. Dementsprechend war die Technik auch bei der obligatorischen Pressekonferenz ein Hauptthema bei den Topleuten.

 

Dabei lief es für Jorge Lorenzo beim Saisonauftakt in Katar sehr gut: „Ich denke, wir haben jedermanns Zweifel an der Elektronik und den Reifen aus dem Weg geräumt. Wir waren etwas besorgt wegen der Performance der Michelins über das Rennen, aber wir haben gemerkt, dass wir sehr konstant und sogar noch schneller am Ende des Rennens sein können.“, sagte der WM-Leader im Rückblick. „Sicher muss man mit dem Bike nun präziser und vorsichtiger sein, vor allem beim Beginn des Rennens. Nun sind wir auf einer anderen Strecke. Wir werden sehen, was bei dem anderen Layout und dem Asphalt passiert. Letztes Jahr war es kein gutes Rennen. Wir haben nicht den besten Reifen gewählt und waren an dem Wochenende nicht konkurrenzfähig. Ich denke, dass wir mit der neuen Elektronik und den Reifen hier und in Austin viel besser zurechtkommen werden.“

Der WM-Zweite Andrea Dovizioso ging auf die Ungewissheit ein, die der Kurs in Argentinien bezüglich der technischen Neuerungen mit sich bringt: „Niemand weiß so richtig, wie es in Argentinien, Austin und Jerez laufen wird. Wir müssen fokussiert sein und dieses Wochenende sehr schnell verstehen, wie wir die Reifen und das Setup des Bikes managen. Ich möchte nicht zu sehr über das Rennergebnis nachdenken. Wir sind hier mit einem ziemlich konkurrenzfähigen Paket angekommen und ich fühle mich gut mit dem Bike.“

 

Für Marc Marquez begann das Wochenende bereits mit einer schwierigen Anreise. Der Repsol Honda-Pilot war nach Triebwerksproblemen am Flieger 60 Stunden unterwegs. Dafür wirkte Marquez recht munter und unterstrich, dass ihm der Kurs in Argentinien generell liegt. Auch er erwähnte jedoch den Reifenpoker, der sich schon in der ersten Saisonstation abgezeichnet hat: „Normalerweise hat letztes Jahr jeder den gleichen Reifen für´s Rennen gewählt. In Katar hat man schon gesehen, dass es viele Optionen gab, Valentino und ich mit Hart-Hart, Jorge mit Hart-Weich und Dovi mit Weich-Weich. Es wird dieses Jahr interessant und wichtig sein, im Training den besten Reifen zu finden, denn das ist wie in Katar der Schlüssel, als Jorge in den letzten Runden die Zeiten verbessern und eine 1:54er fahren konnte.“

 

Auch Valentino Rossi bekräftigte: „Die Reifenwahl ist nun offener. In der ersten Gruppe gab es viele unterschiedliche Entscheidungen. Wir müssen uns also konzentrieren und die richtige Wahl für Sonntag treffen. Wir hoffen auf gutes Wetter. Ich mag die Strecke. Es ist ein lustiges Layout, mittel-schnell und ziemlich technisch anspruchsvoll. Das Resultat im letzten Jahr war großartig, aber auch im Jahr davor war das Rennen nicht schlecht. Es sieht allerdings so aus, als ob wir dieses Jahr  viele schnelle Bikes und Fahrer haben. Also müssen wir noch etwas mehr finden.“

 

 

Foto: motogp.com

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