TT Isle of Man: Wetter setzt Fahrer unter Leistungsdruck

Nach einem fast perfekten Trainingsdienstag auf der Isle of Man, ließ Wettergott Petrus über der 37,37 Meilen langen Rennstrecke wieder seine trübseligen Launen walten.
Im Gegensatz zu Montag, als das Training wegen schlechter Wetterbedingungen komplett abgesagt wurde, konnten die Fahrer am Mittwochabend zumindest eine komplette Runde fahren.
Bärenstark und dem Wetter trotzend präsentierten sich wie gewohnt Ian Hutchinson und Michael Dunlop. Dabei übertraf der elfmalige TT-Gewinner Hutchinson auf seiner Tyco BMW mit einer 128.985 mph-Runde seine Leistung vom Vortag und fuhr sogar die Bestzeit ein. Dicht hinter Hutchinson folgte der 13-fache TT-Sieger Michael Dunlop auf seiner Suzuki mit einer 127,228 mph-Runde. Dritter im Bunde war Dean Harrison mit einer 126er Zeit.

Da es sich am Mittwochabend aufgeklart und  der Nebel sich verzogen hatte, ging es für die Fahrer gegen 18.30 Uhr auf die Strecke – allerdings mit der Anweisung, nur bis Ramsey bei voller Geschwindigkeit zu fahren. Ian Hutchinson, gefolgt von Steve Mercer, startete als Erster und setze mit 128 mph die Messlatte on top. Mercer hingegen fuhr eine 123.98 mph-Zeit ein. Michael Rutter und Martin Jessopp fuhren mit 123,96 bzw. 123,94 mph fast identische Runden, James Hillier hatte am Ende eine 124,52 mph auf der Uhr stehen. Bruce Anstey absolvierte gestern auf der Honda RC211V mit 124,14 mph seine erste Runde in dieser Woche. Ebenfalls oberhalb der 124er Marke waren Conor Cummins und Gary Johnson.

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Superstock

Die drittschnellste Runde am Mittwochabend kam von Dan Kneen auf seiner BMW. Er verbuchte eine Geschwindigkeit von 125,18 mph, die ihn wie bereits am Abend zuvor die Superstock Klasse anführen ließ, gefolgt von Peter Hickmann mit einer 124,90 mph-Zeit.

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Supersport

Lee Johnston verzeichnete mit einer 122,16 die beste Supersport Geschwindigkeit in dieser Woche auf seiner Padgetts Honda.
Mit einer 123,61 und 122,58 blieb das australische Norton-Duo mit David Johnson und Josh Brookes in ihrer Leistung identisch wie am Tag zuvor, währenddessen Guy Martin seine Rundenzeit von 121,42 mph auf eine 122,58mph-Zeit verbessern konnte. Pechvogel des Tages war Dave Sellers, der sich nach einem Sturz eine Rippenverletzung zuführte.

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Text: Rowena Hinzmann

Foto: IOMTT Press Office

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