TT Isle of Man: Hutchinson mit Doppelerfolg

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Ian Hutchinson holte am Montag seinen 13. und 13. TT – Sieg. Der Mann aus Yorkshire fuhr einen Start-Ziel-Sieg bei den Supersportlern Auch bei den Superstocks war Hutchinson erfolgreich.

Supersport:

Schon als die Fahrer das erste Mal bei Glen Helen vorbeigekommen waren, konnte sich Hutchinson an die Spitze setzen und machte sofort eine dreisekündige Lücke zu Harrison auf. Dunlop lag knapp dahinter. Auf Rang vier Reihe sich James Hillier vor Lee Johnston und John McGuinness ein. Michael Rutter wurde als früher Ausfall bei Ballacraine gemeldet. Peter Hickman musste in Runde eins bei Greeba stoppen, bekam aber seine Maschine nach ein Paar Einstellungen wieder zum Laufen.

Vorn machte Hutchinson weiterhin druck und fuhr eine Eröffnungsrunde von 127, 872 mph, was ihm eine Führung von über zehn Sekunden einbrachte, während Dunlop nun schon an zweiter Stelle lag. Dean Harrison war auf Rang drei zurückgefallen. Auch in Runde zwei (128,72mph) baute „Hutchy“ seinen Vorsprung weiter aus, während es weiter hinten einige Prominente Ausfälle gab: Bruce Anstey, Ivan Lintin, Martin Jessop und Dan Cooper konnten das Rennen nicht beenden. 

An der Spitze sollten sich die Verhältnisse bis ins Ziel zwar nicht mehr verändern, doch nach dem Rennen gab es noch eine Disqualifikation. Michael Dunlop wurde wegen eines technischen Verstoßes aus der Wertung genommen, womit Dean Harrison und James Hillier auf Platz zwei und drei vorrückten.

Vierter wurde Conor Cummins vor McGuinness. Lee Johnston, William Dunlop, Steve Mercer und Gary Johnson bildeten die restlichen Ränge der Top 10. Für Johnson gab es beim Boxenstopp ende der zweiten Runde eine Schrecksekunde, als seine Triumph nicht anspringen wollte. 

Superstock:

Auch hier konnte Hutchinson das Rennen vom Start weg dominieren und ließ seinen Gegnern keine Chance. Diese bestanden am Anfang aus Michael Dunlop und Gary Johnson, die bei Glen Helen hinter ihm auf der Zeitenliste standen. Mit 133,089mph in der ersten Runde war Hutchinson bereits schneller als am Samstag bei den Superbikes und zog auf und davon. Dunlop hatte derweil Pech: Der Superbike-Sieger musste mit gebrochenem Schalthebel an die Box kommen, was James Hillier auf Platz zwei brachte.

Hillier geriet allerdings mächtig unter Druck, weil Dean Harrison nur eine Sekunde entfernt war. Harrison schaffte es zum Ende auch vorbei zu gehen und Rang zwei einzufahren. Horst Saiger landete an 13. Stelle.

 

Die kompletten Ergebnisse der Supersport-Klasse gibt es HIER

Die Ergebnisse der Superstocks gibt es HIER

 

Text: Dominik Lack

Foto: Iomtt.com

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Kommentare (4)

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    Ronny

    |

    Danke für die Berichterstattungen von der TT.
    Aber ich muß hier leider anfügen, daß von der Seite D. zu wenig auf Schicksale eingegangen wird.
    Ich, als selbst aktiver Rennfahrer, sehe die Lage so, daß jedes Leben und Ableben eine Würdigung wert ist. Ja, wir Rennfahrer wissen was wir tun und sind uns der Gefahr auch durchaus bewußt. Es ist unser Leben, unsere Passion. Wir schätzen und achten unser Leben und das Leben anderer.
    Bitte beachte dies fortan.
    Gerade die TT ist für viele von uns Racern das höchste Ziel, viele werden es nie erreichen.
    Ansonsten fachlich weiter so!
    Fur die Hinterbliebenen und Teammitglieder aus tiefstem Herzen mein Beileid.

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      Dominik

      |

      Hi Ronny, vielen Dank für Dein ehrliches und hilfreiches Feedback!
      Das werde ich mir in Zukunft ein bisschen mehr zu Herzen nehmen. Ich bin mir immer sehr unsicher, wie weit man mit der Berichterstattung über die Einzelschicksale gehen kann ohne dass es reißerisch wirkt (Kollegen von anderen Medien geben da m.E. öfters schlechte Beispiele). In den letzten Jahren sind wir da mehr drauf eingegangen und die entsprechenden Artikel waren lange die meistgeklicktesten auf der Seite überhaupt. Das hat mich diesmal ein bisschen abgeschreckt (es soll aber keinesfalls so wirken, dass wir nicht mitfühlen mit den Fahrern und Familien…die Fahrer auf der Isle of Man und im gesamten Road-Racing-Bereich haben meinen größten Respekt und es ist immer sehr traurig, wenn Dinge passieren, wie sie diese Woche leider wieder passiert sind). Also wenn Ihr als Leser und Racer gern möchtet, dass wir mehr auf die Fahrer eingehen, machen wir das gern (wie gesagt, ich war mir unsicher) 🙂
      Danke Dir und viele Grüße,
      Dominik

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    Ronny

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    Ihr sollt euch keineswegs in Richtung BILD oder andere einschlägige Blätter ändern. Fachlich und auch zeitnah kann euch keiner das Wasser reichen.
    Vielleicht kann man auch zum Jahresende die Saison nochmals Revue passieren lassen und den Verunglückten und Hinterbliebenen gedenken und an sie erinnern.
    Meines Wissens nach hat das noch keiner probiert.
    (Das bringt euch vielleicht noch weiter nach vorn. Ich denke, daß auch euch die Schicksale mitnehmen und ihr sie genauso verarbeiten müßt wie wir auf der Strecke, …)

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      Dominik

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      Das ist eine schöne Idee! Vielen Dank für die Anregung!

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