TT Isle of Man: Hutchinson bei den Superbikes vorn

Hutchy

Der zweite Trainingstag zur diesjährigen TT auf der Isle of Man sah einen starken Ian Hutchinson, der das Zepter in der Superbike-Klasse in die Hand nahm. Bei sonnigem Wetter fuhr der Tyco-BMW-Pilot mit einer 129,964mph-Runde die schnellste Zeit. Zwei Sekunden schneller war er damit als Michael Dunlop. Für das meiste Aufsehen sorgte jedoch Bruce Anstey, der nach einer Ausfahrt mit der Fireblade auf die heiß ersehnte RCV213 MotoGP-Replika stieg. Der Kiwi umfuhr den Mountain Course mit 127,071mph Durchschnittsgeschwindigkeit. 

Für die 1000ccm-Maschinen war es die erste Session und die Spitzenpiloten nutzten die guten Streckenbedingungen voll aus. Anstey und Michael Rutter fuhren als Erste los gefolgt von Hutchinson, Peter Hickman, Gary Johnson und James Hillier.

Die erste komplette Runde stand für Rutter mit 125,152mph auf der Uhr. Dahinter kam Hutchinson mit 124,914mph daher vor Hillier und Johnson. Anschließend konnte sich Dean Harrison an die Spitze setzen, der jedoch bald von John McGuinness (126,285) und Michael Dunlop (127,395) überholt wurde. Nach diesem ersten Outing kamen alle Piloten an die Box. Anstey wechselte dabei das Motorrad. Bei Ian Lougher gab es derweil einen Defekt zu vermelden. Der Waliser blieb mit seiner Zweitakt-Suter nach einer 115,248-Runde bei Glen Darragh liegen. 

McGuinness, Rutter, Hillier und Steve Mercer gingen anschließend auf ihre zweite Runde. Schnellster war McGuinness mit 128,871mph. Allerdings konnte sich auch Hutchinson erneut verbessern und auch Conor Cummins war von der Spitze nicht allzu weit entfernt. Im Verlaufe der Session wechselten die Piloten zwischen ihren Superbike- und Superstock-Maschinen. Erst sah es danach aus, als würde Dunlops vierte Runde (129,497mph) die schnellste des Tages sein, doch Hutchinson konterte.

Bei den Superstocks war Dean Harrison mit 128,044mph der Schnellste vor Dunlop, Hickman, MckGuinness, Steve Mercer und Daniel Hegarty. Den schnellsten Top-Speed schaffte wie erwartet worden war Bruce Anstey mit der RCV (311km/h). 

Auch die Newcomer legten bereits einen starken Speed hin.  Jochem van den Hoek fuhr 108,85mph, Alessandro Polita 108,831mph, Forrest Dunn 106,464mph und Mike Booth 105,135mph. 

Bei Karl Forster gab es leider einen Sturz zu verzeichnen, der mit Verletzungen endete. Forster war beim 32. Meilenstein gestürzt und zog sich Handgelenks- und Knöchelverletzungen zu. 

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Text: Dominik Lack

Foto: Iomtt.com

 

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